Eigentlich gäbe es von diesem Wochenende nicht viel zu berichten, doch der Vollständigkeit halber folgt hier ein kurzer Bericht. Da die Wettervorhersage eher bescheiden war, zögerten wir zunächst, überhaupt aufzubrechen. Letztlich entschieden wir uns jedoch dafür, das letzte Wochenende vor dem großen Sommerurlaub im Wohnmobil zu verbringen, um es in aller Ruhe für die anstehende Reise fit zu machen.
Da das Ziel dieses Jahr Frankreich heißt, nutzten wir die Zeit zum Aussortieren: Warme Kleidung wich den Sommersachen, und in der Heckgarage wurde ordentlich umgeräumt. Ich habe immer wieder neue Ideen zur Optimierung, und so fanden dieses Mal Halterungen für Besen und andere Utensilien ihren Platz. Auch an der Rollerhalterung nahm ich noch einige Anpassungen vor. Abgesehen von einem kleinen Ausflug ins nahe gelegene Hilpoltstein verging die Zeit mit diesen Vorbereitungen wie im Flug.
Ein kleiner Wermutstropfen bei der Ankunft: Alle Plätze direkt am Wasser waren bereits belegt. Das lag leider auch an einigen wenig rücksichtsvollen Zeitgenossen, die sich entgegen der üblichen Ordnung quer zum Kanal gestellt hatten und so den Raum für zwei Fahrzeuge beanspruchten. Manche lernen es wohl nie – oder es ist ihnen schlicht egal.

Update vom 08.05.2022
Wir können es einfach nicht lassen! Eigentlich war der Süden fest eingeplant, wie oben erwähnt. Doch beim Durchsehen der Fotos von unserem letzten Norwegen-Trip war es um uns geschehen: Wir haben uns kurzfristig umentschieden und steuern nun doch wieder unser geliebtes Norwegen an. Wer einmal dort war, den zieht es immer wieder zurück – versprochen!
Wir stellen uns auf unseren Lieblingsplatz auf der Wiese. Da die meisten immer am Wasser stehen wollen, hat man hier meist viel freien Platz.

Nachdem wir mit den Vorbereitungen fertig waren und es uns am Abend wegen des einsetzenden Regens im Wohnmobil gemütlich machten, stellten wir fest, dass wir ein echtes „Luxusproblem“ haben: Sollen wir den Elektroroller mitnehmen oder doch lieber die Fahrräder? Beides einzupacken, ist aus Platzgründen nicht möglich und auch gar nicht notwendig.
Letztlich fiel unsere Wahl auf die Fahrräder, was uns für die Bretagne am sinnvollsten erscheint. Für Reisende, die in Ländern wie Spanien, Portugal oder Griechenland überwintern oder dort viele Wochen am Stück verbringen, ist ein Roller sicher eine hervorragende Wahl. Für unseren dreiwöchigen Urlaub sollten die Fahrräder jedoch völlig genügen. So ließen wir den Abend nach getaner Arbeit entspannt mit der weiteren Urlaubsplanung und ein wenig Fernsehen ausklingen, bevor es am Sonntagnachmittag wieder nach Hause ging.

Links:
Der Stellplatz
