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Skandinavien im Winter 2025

März 2025, wir starten zu unserer Skandinavien-Rundreise.

Unsere Route:
Deutschland – Dänemark – Schweden – Finnland – Norwegen – Nordkap – Westküste – Südnorwegen.


Die folgenden Sätze stehen so in meinem Beitrag von 2018:

Warum bis zum Nordkap?

Um sich Nordkap-Fahrer nennen zu dürfen? Das klingt gut, aber das ist nicht der Grund unserer Reise.
Warum also zum Nordkap? Die Frage ist leicht zu beantworten,

„Weil wir es möchten“

Nichtsdestotrotz ist das Nordkap sehr weit weg und klingt so unwirklich, als wäre dort das Ende der Welt.
Viele schütteln den Kopf, wenn sie hören, dass man viele tausende Kilometer fährt, nur um einmal am Nordkap gewesen zu sein.
Dabei vergessen die Kopfschüttler, dass bei einer Reise mit dem Wohnmobil der Weg das Ziel ist.

Wir werden auf unserer Reise Dänemark, Schweden, Finnland und Norwegen besuchen.
Dabei werden wir die Storebæltbrücke und Öresundbrücke überqueren. Wir werden in Schweden die E4 am Bottnischen Bottnischen Meerbusen entlang bis nach Rovaniemi in Finnland fahren. Dort werden wir die Heimatstadt des Weihnachtsmannes besuchen und dabei den Polarkreis überschreiten. Weiter geht unsere Reise durch die dünn besiedelte Landschaft Finnlands bis zum Inarisee. Hier werden wir voraussichtlich 1–2 Tage bleiben, bis es zu unserem nächsten Ziel weitergeht, dem Nordkap.


Wenn man den kompletten Bericht von 2018 aufmerksam liest, wird man schnell merken, dass wir von der Tour vollkommen begeistert waren. Wir hatten uns schon damals vorgenommen, dass wir, sobald wir im Ruhestand sind, die Reise ohne Zeitdruck wiederholen werden. Nun sind wir im wohlverdienten Ruhestand und können die Tour wiederholen. Dieses Mal haben wir viel Zeit und können auch Orte besuchen, welche wir 2018 aus Zeitgründen nicht besuchen konnten. Ich werde von dieser Tour ausführlich berichten. So war es geplant, aber es kam dann doch etwas anders als gedacht. Bedingt durch den langen Winter, hatten wir mehr Schnee als erwartet und haben einige der geplanten Ziele nicht angefahren. Also wird es bald eine zweite lange Tour geben, aber dann halt im Sommer.
Im Sommer 2025 machen wir nur einen Kurztrip von ca. 6 Wochen nach Südnorwegen mit Freunden.


Tag 1, es geht los

Unsere Reise beginnt am 13. März 2025 um 14:30 Uhr in Erlangen. Zunächst kommen wir bei wenig Verkehr zügig voran, doch etwa 30 Kilometer vor Hann. Münden bremst uns ein hartnäckiger Stau für eine gute Stunde aus. So erreichen wir unseren Stellplatz erst gegen 19:30 Uhr. Da die Dunkelheit bereits eingebrochen ist, beschränke ich mich auf zwei Nachtaufnahmen – eine davon zeigt den Weserstein, der markant den Zusammenfluss von Fulda und Werra zur Weser kennzeichnet. Dieser Ort ist für uns auf unseren Fahrten in den Norden zu einem festen Ritual geworden; wir haben ihn schlichtweg ins Herz geschlossen. Auch wenn es hier in der Hochsaison manchmal etwas chaotisch zugeht, haben wir bisher glücklicherweise immer noch ein Plätzchen gefunden.

Tag 2, Hann. Münden – Stellplatz Korsør (Dänemark)

Unsere heutige Etappe führte uns planmäßig von Hann. Münden nach Korsør. Der dortige Stellplatz ist für uns ein fester Anlaufpunkt, an dem wir sowohl auf dem Hin- als auch auf dem Rückweg gerne Halt machen. Wir starteten gegen 10:30 Uhr und kamen mit mehreren kleinen Pausen gut voran, sodass wir um 16:30 Uhr die dänische Grenze erreichten. Nach einem kurzen Einkauf im Scandinavian Park bei Flensburg ging es weiter über die Storebæltsbroen. Gegen 20:00 Uhr kamen wir schließlich an – da es bereits dunkel war, bleibt es heute bei einer nächtlichen Impression der Umgebung.

Links:
Scandinavian Park
Stellplatz

Tag 3, Korsør nach Gränna (Schweden)

Gegen 11:30 Uhr lassen wir den Stellplatz in Korsør hinter uns. Gut eine Stunde später überqueren wir bei strahlendem Sonnenschein die Öresundbrücke – die weltweit längste Schrägseilbrücke für Schienen- und Straßenverkehr. Gemeinsam mit dem Drogdentunnel und der künstlichen Insel Peberholm bildet dieses beeindruckende Bauwerk die Lebensader zwischen Kopenhagen und Malmö.

Danach verläuft die Fahrt herrlich entspannt. Die Autobahn ist fast menschenleer; zeitweise gehört die Straße für Minuten uns allein. Dass wir Kurs auf den Norden nehmen, verraten nicht nur die freien Wege, sondern auch die Schneereste, die noch tief in den Wäldern leuchten. Mit kurzen Pausen im Zwei-Stunden-Takt erreichen wir gegen 18 Uhr völlig entspannt unser Ziel in Gränna.

Links:

Öresundbrücke
Stellplatz in Gränna

Tag 4 Gränna – Veåsand

Nach einer strapaziösen Etappe von 775 Kilometern erreichten wir erst gegen 22 Uhr unser Etappenziel – deutlich später als geplant. Die Suche nach einem Nachtlager gestaltete sich jedoch schwierig: Der erste Campingplatz war bereits geschlossen, und beim zweiten wurde es richtig brenzlig. Die abschüssige Zufahrt war komplett vereist. Es erforderte höchste Konzentration und all mein fahrerisches Können, um den Wagen in der Spur zu halten. Unten angekommen die Enttäuschung: Auch dieser Platz war dicht.

Die Rückkehr über die steile, glatte Zufahrt wäre ohne Schneeketten undenkbar gewesen. Hier schlug die Stunde meiner textilen Schneeketten, der Michelin Easy Grip. Obwohl ich anfangs skeptisch war, ob diese Bauart hält, was sie verspricht, haben sie diesen ersten Härtetest mit Bravour bestanden. Wie sich später zeigen sollte, taugen sie sogar für längere Strecken. Da wir nicht am Straßenrand übernachten wollten, fuhren wir weiter und fanden schließlich in Veåsand unser Glück: Wir stehen nun auf einer kleinen Anhöhe mit einem traumhaften Blick auf einen zugefrorenen See.

Wir haben jetzt nur noch 653 km bis zum Polarkreis und 1360 km bis zum Nordkap.

Links:

Textilschneeketten Michelin Easy Grip*

Tag 5 Veåsand – Luleå

Heute hieß es Abschied nehmen von unserem Stellplatz in Veåsand und Kurs auf Luleå zu nehmen. Bereits kurz nach 10 Uhr rollten die Reifen, und schon gegen 16 Uhr erreichten wir das First Camp Arcus. Die heutige Etappe von 420 Kilometern verging wie im Flug: Die Straßen waren frei, und mit jedem Kilometer Richtung Norden verwandelte sich die Landschaft – der Schnee am Straßenrand türmt sich merklich höher.

Nach der Ankunft gab es erst einmal unseren obligatorischen Nachmittagskaffee, bevor ich die Kamera zückte, um die Anlage des wunderschönen Platzes festzuhalten. Jetzt trennen uns nur noch 250 Kilometer vom Polarkreis und 958 Kilometer vom Nordkap. Die lange Anreise liegt hinter uns – unser kleines Winterabenteuer kann nun so richtig beginnen!

Tag 6 Luleå – Rovanemi

Kurz vor Mittag nehmen wir Abschied von diesem idyllischen Campingplatz. Vor uns liegt eine entspannte Etappe von 250 Kilometern mit dem Ziel Rovaniemi – der Stadt, in der der Weihnachtsmann offiziell zu Hause ist und die tanzenden Polarlichter den Nachthimmel verzaubern.

Wir machen unterwegs eine kurze Pause und kommen gegen 16:30 Uhr in Rovaniemi an und parken dort auf dem zum Weihnachtsdorf
gehörendem Wohnmobilstellplatz.

Falls du dich fragst, warum wir für die 250 Kilometer so lange gebraucht haben: Ein kleiner Einkaufstopp und die finnische Zeitverschiebung von plus einer Stunde haben die Uhr etwas schneller drehen lassen. Tatsächlich sind wir also erst gegen 15:30 Uhr angekommen.

Am Abend zog es uns ins Weihnachtsmann-Dorf. Sicher, das Santa Claus Village ist ein reiner Touristenmagnet, aber wenn man schon einmal hier ist, gehört ein Besuch einfach dazu. Wir erinnern uns noch gut an den Sommer 2018, als wir mit unseren Freunden Karin und Rudi hier waren. Damals herrschten sommerliche Temperaturen, und bei strahlendem Sonnenschein wollte – verständlicherweise – so gar keine festliche Stimmung aufkommen. Heute war das vollkommen anders: Würden wir nicht wissen, dass in zwei Tagen offiziell der Frühling beginnt, könnten wir glatt beschwören, dass heute Heiligabend ist.

Hier gibt es übrigens eine Webcam mit ausgezeichneter Qualität. Hier der Link:
https://santaclausvillage.info/live-video-webcam/

Links:
Weihnachtsmanndorf
Wer sich dafür interessiert, welche Kamera ich verwende,
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Tag 7 Rovaniemi

Heute gönnen wir uns die erste Fahrpause unserer Tour. Nach einem ausgiebigen Ausschlafen und einem herrlich langen Frühstück lassen wir einfach mal die Seele baumeln. Am Nachmittag zieht es uns zurück ins Santa Claus Village – und wir sind verzaubert: In der Dunkelheit entfaltet das Dorf eine ganz eigene, viel romantischere Magie.

Im Santa-Claus-Center herrscht reges Treiben, aber ohne unangenehmes Gedränge. So bummeln wir entspannt durch die Souvenirshops und finden vereinzelt ein paar Kleinigkeiten. Zurück am Wohnmobil genießen wir Kaffee und Kuchen und lassen die Seele etwas baumeln. Kurz vor 18 Uhr zieht es uns jedoch noch einmal zurück ins Center: Wir haben unseren Freunden und Verwandten versprochen, pünktlich um 18 Uhr vor der Webcam zu stehen und liebe Grüße in die Heimat zu winken.

Als es gegen 21 Uhr an unserer Tür klopfte, ahnten wir noch nicht, welches Himmelsschauspiel uns der Nachbar ankündigen würde. Die Polarlichter waren zwar noch etwas schüchtern und schwach ausgeprägt, aber für unser erstes Mal war es dennoch ein magischer Anblick. Wir konnten ja nicht wissen, dass die Natur in den kommenden Nächten noch ordentlich nachlegen und uns mit weitaus intensiveren Farben verzaubern würde.

Links:
Weihnachtsmanndorf
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Tag 8 Rovaniemi – Kautokeino

Juhu, wir sind in Norwegen.
Heute fühlte ich mich wie Liam Neeson in The Ice Road: Kaum hatten wir um 12:15 Uhr das Weihnachtsdorf hinter uns gelassen, verwandelte sich die Straße Nr. 79 in eine erbarmungslose Eisbahn. Was als kurzer Trip begann, wurde zu einer stundenlangen Zerreißprobe auf spiegelglattem Asphalt, der uns auf keinen Zentimeter Fehler verzieh.

Kaum hatten wir die norwegische Grenze hinter uns gelassen, verwandelten sich die Straßen in eine durchgehende, festgefahrene Schneedecke. Doch die Fahrt verlief gut, und wir erreichten schließlich sicher unser Ziel: Kautokeino. Der Ort in der gleichnamigen Kommune in der Finnmark gilt als eines der bedeutendsten Zentren samischer Kultur. Kaum hatten wir den charmanten Campingplatz erreicht, wurden wir auch schon herzlich von der Besitzerin begrüßt. Es gefällt uns hier so gut, dass wir spontan zwei Tage bleiben möchten.

Nach dem Abendessen traten wir kurz vor das Wohnmobil – und trauten unseren Augen nicht: Plötzlich tanzten erneut Polarlichter am Himmel! Da wir gestern gelernt hatten, wie flüchtig dieses Schauspiel sein kann, zückten Tine und ich sofort unsere Handys, um diesen Moment festzuhalten. Es ist bereits das zweite Mal auf dieser Reise, dass wir dieses magische Glück erleben dürfen.

Morgen möchte ich die Kamera samt Stativ fest installieren und alles vorbereiten. Auch wenn die Spiegelreflexkamera zweifellos für die brillantesten Aufnahmen sorgen wird, muss sich mein Google Pixel 9 Pro keineswegs verstecken. Tatsächlich werde ich im Laufe der Reise feststellen, dass das Handy mein treuester Begleiter bei der Jagd nach Polarlichtern ist: Sie erscheinen oft so unverhofft, dass das Smartphone in der Tasche schlicht der schnellste Weg zum perfekten Moment ist.


Links:
Campingplatz
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Tag 9 Kautokeino

Heute lassen wir es in Kautokeino ganz entspannt angehen: Ausschlafen und ein ausgedehntes Frühstück stehen auf dem Plan. Mitten in die gemütliche Runde klopft es plötzlich an der Wohnmobiltür – die Besitzerin schaut vorbei. Sie leistet uns ein wenig Gesellschaft und lädt uns prompt für den Nachmittag auf Kaffee und legendäre norwegische Waffeln ein. Dabei erfahren wir spannende Details über das Leben hier im hohen Norden.

Später widmen wir uns der „Hausarbeit“. Da wir in Rovaniemi keine Gelegenheit zur Ver- und Entsorgung hatten, erledigen wir das nun hier. Um den Transport der Toilettenkassette zu erleichtern, hat uns die herzliche Gastgeberin sogar ein kleines Transportmittel geliehen. Notwendig wäre es für die paar Meter zwar nicht gewesen, aber für eine spaßige Probefahrt war ich natürlich sofort zu haben!. 🙂

Unsere Reise durch Skandinavien hat uns gelehrt: Selbst im März ist eine Winterabdeckung für das Wohnmobil absolut unverzichtbar. Den frühen Nachmittag nutzten wir für einen ausgiebigen Streifzug durch die nähere Umgebung. Wegen der dichten Wolkendecke blieb die Kamera jedoch meist in der Tasche, sodass nur ein paar vereinzelte Aufnahmen entstanden.

Pünktlich zum versprochenen Kaffee mit der Chefin waren wir wieder zur Stelle. Bei exzellenten Waffeln und einer starken Tasse Kaffee unterhielten wir uns bestens mit der Besitzerin, wobei wir munter zwischen Deutsch und Englisch wechselten. Am Wohnmobil angekommen, packte Tine die Abenteuerlust: Eine kurze Schlittenfahrt musste sein! Mein Vorhaben, selbst vorne Platz zu nehmen, opferte ich bereitwillig, um stattdessen die passenden Beweisfotos zu schießen. 

Links:
Campingplatz
Winterabdeckung*
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Tag 10 Kautokeino – Alta

Wir verabschieden uns vom Campingplatz in Kautokeino mit dem Tagesziel Alta, um dort Gas zu tanken und uns einen Schlafplatz zu suchen. Doch bevor wir die Stadt ansteuern, steht noch ein besonderer Zwischenstopp an: eine Silberschmiede, nur sechs Kilometer entfernt. Die herzliche Besitzerin des Campingplatzes hatte uns den Besuch bei der Abfahrt noch einmal eindringlich ans Herz gelegt.

Obwohl wir beim Verlassen des Geländes noch unschlüssig sind und eigentlich Strecke machen wollen, siegt an der entscheidenden Kreuzung die Neugier. „Wir haben doch Zeit“, denke ich mir, setze den Blinker und biege kurz entschlossen ab. Als Tine jedoch die steile, tief verschneite Nebenstraße erblickt, kommt der Einwand prompt: „Ich will da eigentlich nicht hin“, sagt sie mit Nachdruck. Ich antworte nur mit einem Schmunzeln: „Zu spät, jetzt sind wir schon abgebogen.“

Auf einer festen Schneedecke geht es abwärts, die letzten Meter führen steil über spiegelglatte Fahrbahn hinunter zur Schmiede. Mir schießt sofort durch den Kopf, dass wir hier ohne Schneeketten wohl nie wieder hochkommen werden. Um Tine die Vorfreude auf die – wie sich später herausstellen sollte – absolut sehenswerte Ausstellung nicht zu verderben, behalte ich diesen Gedanken erst einmal für mich. Schon beim Fußweg über die letzten steilen Meter zum Eingang zieht uns die imposante Architektur des Gebäudes in ihren Bann.

Doch das Herzstück unserer Entdeckungstour offenbart sich erst im Inneren: Jeder Quadratzentimeter dieses Ladens und der angrenzenden Galerie scheint eine eigene Geschichte zu flüstern. Über sechs Jahrzehnte hinweg haben Regine und ihr Mann Frank diesen Ort mit Leidenschaft von Grund auf erschaffen. Tief beeindruckt ließen wir uns treiben und vergaßen für gut zwei Stunden die Zeit. Hier ist eine kleine Auswahl der Impressionen, die wir für euch eingefangen haben.

Nach unserem Besuch machten wir uns auf den Rückweg zum Wohnmobil. Ich legte die Textilschneeketten an, und wir meisterten die steile Passage völlig problemlos. Da die Straße auf den folgenden drei Kilometern sehr hügelig und vereist war, ließ ich sie direkt aufgezogen. Zwar hatte ich anfangs Bedenken, ob die schneefreien Abschnitte dem Material schaden könnten, doch die Sorge war unbegründet.

Früher habe ich ausschließlich auf meine bewährten Stahlketten vertraut, mich aber vor dieser Reise für die neue Kunststoff-Variante entschieden. Wie sich auf dieser und weiteren Fahrten zeigte, übersteht die Textilkette selbst längere Asphaltstrecken unbeschadet. Mein Fazit ist durchweg positiv: Sie ist federleicht, platzsparend und lässt sich im Handumdrehen montieren. Ich bin absolut begeistert!


Ohne größere Umschweife erreichen wir wieder die Hauptstraße. Tine ist sichtlich froh, dass wir uns für den Ausstellungsbesuch entschieden haben – und auch an das Knirschen der Schneeketten gewöhnt sie sich allmählich. Nach etwa einer Stunde Fahrt tauchen plötzlich zahlreiche Rentiere auf. Da die Schneemassen ein Anhalten am Straßenrand unmöglich machen, fängt Tine die Begegnung kurzerhand während der Fahrt mit dem Handy ein.

Nach einer weiteren Stunde erreichen wir Alta. Wir füllen unsere Gasvorräte auf und steuern einen Campingplatz an, der etwa sechs Kilometer weiter nördlich liegt. Ein Volltreffer! Wir stehen direkt am Wasser mit freier Sicht auf den Fjord. Um das Maximum aus dem etwas schmalen Stellplatz herauszuholen, kommt die Schneeschaufel zum Einsatz – so schaffen wir uns gemütlich Platz direkt neben dem Wohnmobil.

Links:
Campingplatz Kautokeino
Campingplatz Alta
Silberschmiede
Gastankstelle Alta
Winterabdeckung*
Michelin Easy Grip Evolution*
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Tag 11 Alta – Nordkap

Heute nehmen wir Kurs auf das Nordkap – den wortwörtlichen Höhepunkt unserer Reise. Obwohl die Wettervorhersage alles andere als einladend ist und wir bereits zweimal dort waren, zieht es uns magisch an; wer einmal so weit im Norden ist, für den gehört das Kap einfach dazu.

Gegen Mittag ließen wir den Campingplatz hinter uns und kamen trotz der winterlichen Bedingungen gut voran. Die vorbeiziehende Landschaft ist von einer fast schon unwirklichen Schönheit. Da die engen, verschneiten Straßen im Winter kaum Möglichkeiten zum Anhalten bieten, habe ich die Kamera während der Fahrt laufen lassen. Aus diesen Aufnahmen ist ein kurzes Video entstanden: Kommt mit auf die letzten 200 Kilometer unserer Reise zum nördlichsten Punkt!


Das Video ist als ergänzendes Material zum Bericht gedacht und entfaltet seine volle Wirkung vor allem im Kontext der schriftlichen Ausführungen. Anbei findest du einige Impressionen der beeindruckenden Landschaft auf der Route zum Nordkap.

Gegen 17 Uhr erreichen wir das Nordkap. Wie erwartet empfängt uns eine raue Brise und klirrende Kälte. Dennoch lassen wir es uns nicht nehmen, über das weitläufige Plateau zu spazieren und den Moment – natürlich inklusive der obligatorischen Fotos am berühmten Nordkap-Globus – festzuhalten.

Um 01:15 Uhr gab es für einen kurzen Moment Polarlichter. 


Links:
Nordkapcenter
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Tag 12 Nordkap – Insel Senja

Nach einer stürmischen Nacht fällt beim Frühstück die Entscheidung: Wir verlassen das Nordkap vorzeitig. Eigentlich wollten wir noch einen Tag bleiben, doch der anhaltende, peitschende Wind hat uns die Lust auf eine weitere Nacht im Sturm genommen. Dennoch ziehen wir eine positive Bilanz: Wir haben den nördlichsten Punkt unserer Reise sicher erreicht – im Winter keine Selbstverständlichkeit, da die Straßenverhältnisse oft unberechenbar sind. Als Krönung zeigten sich, wenn auch nur kurz, die Polarlichter und ließen sich sogar mit der Kamera festhalten. Ein kurzes, aber magisches Erlebnis.

Eine erste Aufnahme hatte ich ja gestern bereits geteilt. Nur zwei Minuten später entstand noch ein zweites Bild, bevor das Spektakel auch schon wieder vorüber war. Polarlichter kommen eben leider nicht auf Bestellung. Bevor wir aufbrechen, fange ich aber noch ein paar Eindrücke vom Nordkap-Areal ein.

Unsere Reise führt uns nun weiter zu einem wahren Juwel: der Insel Senja. Für viele gilt sie als die noch schönere, wildere Schwester der Lofoten. Auf Norwegens zweitgrößter Insel treffen malerische Sandstrände auf tiefblaue Fjorde und majestätisch aufragende Gipfel.

Nachdem wir dem Nordkap Lebewohl gesagt haben, decken wir uns im nahen Honningsvåg mit Vorräten ein. Die Fahrt ist gespickt mit Fotostopps, denn die Landschaft hier oben ist von einer fast surrealen Schönheit – allein diese Strecke ist die Reise zum Nordkap wert. Da das Anhalten auf den verschneiten Straßen im Winter oft tückisch ist, habe ich die Kamera mitlaufen lassen: Lehn dich zurück und genieße die Fahrt durch meine GoPro-Aufnahmen.

Das Video hat für sich alleine wenig Aussagekraft und dient hauptsächlich als Ergänzung zum Bericht.

Nach 135 Kilometern erreichen wir gegen 16:30 Uhr unser Ziel: einen Campingplatz direkt an der rauen Brandung des Nordmeers. Die Lage ist so traumhaft, dass wir spontan beschließen, unser Lager hier für zwei Tage aufzuschlagen.


Links:
Olderfjord Turistsenter
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Tag 13 Olderfjord Turistsenter

Es war die absolut richtige Entscheidung, heute hierzubleiben. Bei dem anhaltenden Sturm und Schneegestöber wäre die Fahrt alles andere als ein Vergnügen gewesen.
Rückblickend hätten wir es nicht besser treffen können: Während es draußen ununterbrochen stürmt und schneit, genießen wir die Sicherheit und Ruhe im Wohnmobil.

Da uns vor Ort sowohl Waschmaschine als auch Trockner zur Verfügung stehen, nutzen wir die Gelegenheit direkt für unsere Wäsche.

Während die Maschinen fleißig vor sich hin arbeiten, nutzen wir die Zeit für einen Abstecher in den Souvenirladen direkt gegenüber. Für Tine entdecken wir dort ein paar hübsche Deko-Schätze, während ich bei einem T-Shirt und einem klassischen Norweger-Pullover im Setesdal-Design schwach werde.

Wieder zurück am Wohnmobil, steht die obligatorische Ver- und Entsorgung an: Frischwasser auffüllen, Abwasser ablassen – das volle Programm. Danach rücke ich dem hartnäckigsten Straßendreck mit meiner Pumpsprühflasche zu Leibe. Eigentlich für die Gartenarbeit gedacht, hat sie sich bei mir als Allzweckwaffe für saubere Scheiben und eine schnelle Wäsche zwischendurch bewährt. So verfliegt die Zeit im Nu, und wir freuen uns schon auf morgen, wenn die Reise weiter Richtung Senja geht.


Links:
Olderfjord Turistsenter
Pumpsprühflasche*
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Tag 14 Olderfjord – Sekkemo Camping

Bevor ich mit meinem heutigen Bericht beginne, hier erst noch einige Fotos, welche ich gestern weit nach Mitternacht aufgenommen habe.

Kommen wir zum heutigen Bericht: Gegen 12:30 Uhr verabschieden wir uns von diesem großartigen Campingplatz. Begleitete uns am Vormittag noch strahlender Sonnenschein, setzt pünktlich zur Abfahrt Schneefall ein – ahnungslos, dass uns die Flocken die nächsten sieben Stunden treu bleiben würden.

In Alta füllen wir zunächst unsere Gasvorräte auf, bevor wir tiefer in die winterliche Bergwelt eintauchen. Die Hoffnung auf Wetterbesserung schwindet mit jedem Kilometer; stattdessen wird die Landschaft von Minute zu Minute rauer. Unter der frischen Schneedecke lauert tückisches Eis, was mir höchste Konzentration abverlangt. Während mich durchdrehende Räder bergauf kaum aus der Ruhe bringen – im Notfall liegen die Ketten bereit –, flößen mir die steilen Abfahrten Respekt ein. 4,5 Tonnen Gewicht kontrolliert in der Spur zu halten, ist bei diesen Verhältnissen eine echte Herausforderung.

Ein großes Lob verdienen hier unsere Allwetterreifen von Falken. Hatte ich anfangs noch Zweifel, ob wir ohne reine Winterreifen bestehen würden, haben sie sich auf dieser Reise in jeder brenzligen Situation bewährt. Da die Schneemassen Fotostopps fast unmöglich machen, habe ich die GoPro mitlaufen lassen. Freut euch also heute auf ein neues Roadmovie!

Wie immer: Das Video hat für sich alleine wenig Aussagekraft und dient hauptsächlich als Ergänzung zum Bericht.

Gegen 18:45 Uhr erreichen wir schließlich den Sekkemo-Campingplatz bei der gleichnamigen Ortschaft. Für die heutige Etappe von 220 Kilometern haben wir fast sieben Stunden benötigt. Beim Anblick der steilen Auffahrt gehe ich auf Nummer sicher und ziehe die Textilschneeketten auf. Doch im oberen, extrem steilen Abschnitt stoßen sie an ihre Grenzen: Die Räder drehen durch. Um das Material nicht zu beschädigen, entscheide ich mich, vorsichtig rückwärts wieder hinunterzurollen und auf die bewährten Stahlschneeketten umzusteigen.

In der Zwischenzeit eilt uns ein freundlicher Mitarbeiter des Campingplatzes zu Hilfe und räumt extra für uns die Zufahrt sowie unsere Parzelle frei. Da die Strecke jedoch spiegelglatt und steil bleibt, führt an den Stahlketten kein Weg vorbei. Mit ihnen gelingt der Aufstieg schließlich problemlos. Oben angekommen, wissen wir sofort: Der Aufwand hat sich gelohnt. Wir stehen mit direktem Blick auf den Fjord und die imposante Bergkulisse. Die Entscheidung fällt uns leicht – hier bleiben wir zwei Tage.

Links:
Campingplatz
Reifen*
Schneeketten Stahl*
Schneeketten Textil*
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Tag 15 Sekkemo Camping

Unsere Entscheidung, einen weiteren Tag hierzubleiben, erweist sich als goldrichtig. Wie schon gestern tanzen immer wieder dichte Schneeflocken vom Himmel. Kurz nach unserem gemütlichen, späten Frühstück klopfen die Campingplatzbetreiber an; ich begleiche die Gebühren und verliere mich in einem herzlichen Gespräch mit den sympathischen Besitzern. Kaum zurück am Wohnmobil, schaut auch der freundliche Mitarbeiter vorbei, der uns gestern extra den Weg freigeschaufelt hatte. Er wollte einfach nur hören, ob bei uns alles zum Rechten ist – eine wirklich nette Geste.

Später zieht es uns nach draußen. Da die Wanderwege unter der Schneelast unpassierbar sind, nutzen wir die ruhige Nebenstraße für einen ausgiebigen Spaziergang. In den 90 Minuten, die wir dort unterwegs sind, begegnen uns lediglich ein Auto und ein Streufahrzeug – eine fast meditative Einsamkeit. Zurück am Platz genießen wir die tiefe Stille. Tine und ich fangen die winterliche Kulisse mit der Kamera ein; auch wenn das Schneetreiben die Sicht immer wieder verschleiert, sind einige wunderschöne Aufnahmen entstanden.

Links:
Campingplatz
Reifen*
Schneeketten Stahl*
Schneeketten Textil*
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Tag 16 Sekkemo – Senja

Unsere Reise geht weiter, und das heutige Ziel ist ein echtes Highlight: Senja. Die zweitgrößte Insel Norwegens liegt stolze 350 km nördlich des Polarkreises und verspricht Wildnis pur. Während die ersten Kilometer noch mühelos unter unseren Reifen dahingleiten, ändert sich das Bild mit jedem Höhenmeter: Plötzlich befinden wir uns mitten im tiefsten Winter.

Genau das ist Norwegen – ein Ort, an dem das Wetter innerhalb von Minuten sein Gesicht wechselt. Doch die wechselnden Bedingungen werden durch die spektakulären Landschaften mehr als wettgemacht. Nach einem kurzen Stopp für Diesel, Gas und frische Vorräte erreichen wir gegen 19 Uhr unser Nachtlager. Der Stellplatz liegt nur 2,5 Kilometer von der beeindruckenden Gisundbrua entfernt, dem Tor, das das Festland mit der Inselwelt von Senja verbindet.

Links:
Stellplatz
Reifen*
Schneeketten Stahl*
Schneeketten Textil*
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Tag 17 Besuch der Insel Senja

Gegen 12:30 Uhr verlassen wir unseren Stellplatz am Hafen und nehmen Kurs auf die Brücke, die Senja mit dem Festland verbindet. Zunächst freuen wir uns über die geräumten Straßen, doch die Idylle trügt: Plötzlich wechselt der Asphalt zu einer festgefahrenen Schneedecke. Ein ständiges Auf und Ab beginnt – mal frei, mal weiß –, bis wir schließlich nur noch auf Schnee unterwegs sind. Solange die Decke griffig ist, lässt es sich gut fahren, doch der Schnee hier oben ist nass, schwer und tückisch.

Mit höchster Konzentration steuere ich das Wohnmobil. Als wir abbiegen, keimt kurz Hoffnung auf, da die Straße wieder frei ist, doch dann wird es richtig ernst: Die Steigung nimmt zu, die Fahrbahn wird immer enger und die Räder beginnen durchzudrehen. Wir treffen die vernünftige Entscheidung: Umkehren.

Was einfach klingt, ist mit einem 7,40 m langen Gefährt auf einer nur 6 m breiten Straße ein Ding der Unmöglichkeit. Also taste ich mich im Rückwärtsgang die verschneite Piste entlang, bis wir eine etwas breitere Stelle erreichen. Dank meiner Erfahrung als ehemaliger Wintersportler bleibe ich gelassen, doch neben mir ist es mucksmäuschenstill. Tine sagt kein Wort – kein Wunder, denn obwohl wir auf dieser Reise schon viel Eis und Schnee erlebt haben, stellt diese Fahrt alles bisherige in den Schatten.

Mit Tines Hilfe gelingt das Wendemanöver schließlich: Sie dirigiert mich von außen, da die Rückfahrkamera im „Weiß-auf-Weiß“ des Schnees völlig den Dienst versagt. Zurück auf der Hauptroute entspannt sich die Lage. Der Schneefall lässt nach, der Himmel klart auf und gibt endlich den Blick auf die wilde Schönheit Senjas frei.

Da ich in Situationen wie oben beschrieben, während der Fahrt keine Fotos machen kann, habe ich wieder zeitweise die GoPro mitlaufen lassen.
Auch heute habe ich aus den Aufnahmen ein kurzes Video erstellt:

Auch wenn noch letzte Schneereste die Fahrbahn säumen, blicken wir voller Vorfreude auf die Ankunft. Unser Glück führt uns erneut zu einem Logenplatz inmitten der Natur: Mit freiem Blick auf den Fjord und die imposante Bergwelt werden wir hier für zwei Nächte die Seele baumeln lassen.

Nach einem kurzen Spaziergang entdecke ich eine faszinierende Vielfalt an Vögeln – die perfekte Gelegenheit, meine neue Nikon Z50II* einzuweihen. Besonders gespannt bin ich auf den speziellen Vogelerkennungsmodus, den ich hier zum ersten Mal teste. Das Ergebnis begeistert mich restlos: Jede Aufnahme ist ein absoluter Volltreffer!

Den gesamten Abend verbrachten wir in erwartungsvoller Stille und hielten Ausschau nach dem Tanz der Nordlichter. Doch obwohl der Sternenhimmel kristallklar über uns stand, blieb die erhoffte Magie zunächst aus. Wir hatten die Hoffnung fast schon begraben, als wir gegen 0:30 Uhr ein letztes Mal vor das Wohnmobil traten – und dann geschah es: Ein grünes Leuchten breitete sich plötzlich über das Firmament aus. Ohne zu zögern, griffen wir zum Smartphone. Es bestätigte sich einmal mehr, dass die beste Kamera jene ist, die man in genau diesem einen Moment griffbereit hat. So fingen wir das flüchtige Schauspiel kurzerhand digital ein, bevor es nach nur wenigen Minuten wieder in der Dunkelheit der Nacht verschwand.

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Skandinavien 2025, Tag 18 Torsken auf der Insel Senja

Heute gibt es mal kein Drama, sondern pure Idylle. Wir sitzen gerade noch beim Frühstück, als uns ein seltener Gast besucht: Ein einsames Rentier zieht seelenruhig direkt an unserem Fenster vorbei. Zum Glück habe ich die Kamera für solche Überraschungsmomente immer parat!

Und als ob es das Selbstverständlichste auf der Welt wäre, spaziert er hinein ins Dorf.

Im goldenen Licht des frühen Nachmittags spazieren wir ausgiebig durch das malerische Dorf. Obwohl die umliegenden Wanderwege locken, bleiben wir lieber auf den geräumten Pfaden im Ort – ohne Schneeschuhe wäre das Stapfen durch die tief verschneite Pracht eher mühsam als erholsam. Das trübt unsere Laune jedoch keineswegs: Wir genießen die beeindruckende Winterlandschaft und lassen uns von der charmanten Architektur der Häuser verzaubern.

Kurz hinter dem Ortsausgang wurden wir Zeugen zweier seltener Ereignisse: Direkt vor uns lösten sich am Hang gleich zwei Lawinen.

Nur Augenblicke später ziehen einige Adler in weiten Kreisen über uns ihre Bahnen. Für eine formatfüllende Aufnahme ist die Distanz zwar noch zu groß, doch die Nikon leistet ganze Arbeit: Jedes Bild ist gestochen scharf und der Fokus sitzt perfekt.

Wieder am Wohnmobil angekommen, gab es ein nettes Kennenlernen mit den neuen Nachbarn. Nach einem längeren Plausch ließen wir den Tag gemütlich bei Kaffee und Kuchen im Inneren ausklingen.

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Skandinavien 2025, Tag 19 Torsken – Richtung Vesterålen

Die Tour setzt sich fort mit Kurs auf die Vesterålen – eine Region, die für ihre landschaftlichen Kontraste berühmt ist. Hier treffen zerklüftete Gebirgszüge auf karge Hochebenen und unberührte, helle Sandstrände. Wir verlassen Torsken gegen 12:30 Uhr unter bestem Himmel. Dass die Straßen völlig frei von Eis und Schnee sind, sorgt besonders bei Tine für große Erleichterung. Während wir durch die traumhafte Szenerie gleiten, erledigen wir noch die notwendigen Besorgungen und steuern eine Gastankstelle an, um für die kommenden Nächte gerüstet zu sein.

Nach halber Strecke halten wir an einem Trollpark. Der Park ist leider geschlossen, man kann aber einige Bereiche betreten. Was wir auch machen, wir sehen uns alles genau an und setzen im Anschluss unsere Fahrt fort.

Die Nebenstrecke präsentierte sich streckenweise in einem miserablen Zustand – ein Anblick, den wir aus Norwegen so gar nicht kennen. Entsprechend zäh kamen wir voran: Für die 200 Kilometer benötigten wir fast sieben Stunden, wobei Fotostopps, Einkäufe und die vergebliche Suche nach zwei bereits geschlossenen Campingplätzen die Zeit zusätzlich dehnten. Doch beim dritten Anlauf hatten wir Glück. Wir trafen den Besitzer direkt vor Ort an, der uns stolz die Anlage zeigte. Die Ausstattung lässt keine Wünsche offen: Neben Küche, Sauna und Waschmaschine gibt es einen riesigen Aufenthaltsraum mit Großbild-TV, der durch seine gemütliche Einrichtung eher an ein weitläufiges Wohnzimmer erinnert.

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Skandinavien 2025, Tag 20 Ose Camping

Weil es uns hier so gut gefällt, haben wir spontan um eine Nacht verlängert. Dank der super Ausstattung mit Waschmaschinen nutzen wir den heutigen Tag ganz gemütlich für einen Rundum-Putz und eine ordentliche Portion Erholung.

Wir bringen Waschmaschine und Trockner zum Glühen. Obwohl unsere Schränke eigentlich noch voll mit frischer Wäsche sind, gilt bei uns die eiserne Regel: Getragene Sachen werden nicht spazieren gefahren – und wenn die Ehefrau das sagt, ist das natürlich Gesetz! 🙂

Ansonsten genießen wir einen herrlich entspannten Tag im Wohnmobil und drehen ein paar Runden an der frischen Luft. Der Stellplatz selbst gefällt uns sehr gut, auch wenn die Aussicht aktuell etwas eingeschränkt ist – der aufgehäufte Schnee versperrt uns leider den Blick in die Ferne. Dafür entschädigt die urige Inneneinrichtung des Platzes. Alles, was ihr auf den Fotos seht, steht den Gästen kostenlos zur Verfügung; lediglich für die Waschmaschine fällt eine kleine Gebühr an. Sogar Duschen und eine Sauna sind vorhanden.

Leider macht uns das Wetter hier oben in Nordnorwegen einen Strich durch die Rechnung und lädt nicht gerade zum Verweilen im Freien ein. Da die Vorhersagen für die Vesterålen und Lofoten in den nächsten Tagen ebenfalls kaum Besserung versprechen und die Chancen auf Nordlichter somit gering stehen, überlegen wir, die Route anzupassen: Sollen wir die Inselgruppen für dieses Mal auslassen und stattdessen direkt den Weg nach Süden einschlagen?

Bis zum Polarkreis sind es noch etwa 350 Kilometer. Da wir auf der Strecke eine Fähre nutzen müssen, werden wir diese Etappe entspannt in zwei Tagen zurücklegen.

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Skandinavien 2025, Tag 21 Ose Camping – Stellplatz Innhavet

Wir lassen den urigen Campingplatz hinter uns und nehmen Kurs auf Südnorwegen. Nach einem letzten Blick in den Wetterbericht sind wir uns einig: Bei angekündigten Sturmböen in Orkanstärke ist ein Abstecher auf die Inseln wenig sinnvoll. Da schlechtes Wetter ohnehin kaum Chancen auf Polarlichter lässt, fällt uns der Abschied leicht – zumal wir die Lofoten bereits zweimal erleben durften und sicher nicht zum letzten Mal hier waren. So setzen wir unsere Fahrt fort, während der Dauerregen die Kamera heute meist im Rucksack lässt.

Als Tine rechts der Straße einige Rentiere sieht, kommt gleich mal mein Teleobjektiv* zum Einsatz.

Nach einer vierstündigen Fahrt, inklusive einer malerischen 30-minütigen Überfahrt mit der Fähre, sind wir auf diesem wunderschönen Stellplatz in Innhavet angekommen. Wir sind glücklich, wieder so ein tolles Fleckchen Erde gefunden zu haben. Und nicht wundern: Das satte Grün unter unseren Füßen ist kein Wunder der Natur – jede Parzelle ist hier mit hochwertigem Kunstrasen ausgestattet. 🙂

Ein letzter Blick auf den Wetterbericht am Abend bestätigt: Wir haben alles richtig gemacht. Unser nächstes Ziel ist der Stellplatz direkt am Polarkreis. Wir hoffen sehr, dass die Zufahrt bereits passierbar ist, da das Center offiziell erst im Mai seine Tore öffnet.

Kurz vor Mitternacht – wir vertreten uns gerade noch einmal die Beine – passiert das Unerwartete. Obwohl die Wolkendecke dicht über uns hängt, reißt sie plötzlich auf. Die Aurora-App hatte zwar eine hohe Aktivität vorhergesagt, doch wir hatten bei diesem grauen Himmel kaum damit gerechnet. Und dann das: Für einige magische Momente gibt die Wolkenwand den Blick frei und wir dürfen sie noch einmal bestaunen – die tanzenden Nordlichter!

So sah es noch eine Stunde zuvor aus.

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Skandinavien 2025, Tag 22 Innhavet – Richtung Polarkreis.

Es bleibt spannend.

Nach einer eigentlich friedlichen Nacht riss uns der Sturm in den frühen Morgenstunden unsanft aus den Federn. Beim Frühstück lieferte der Wetterbericht die Bestätigung: Unsere Entscheidung zur Routenänderung war goldrichtig, denn im Norden wüten weiterhin Unwetter. Zum Glück haben wir den Kurs bereits Richtung Süden gesetzt, in der Hoffnung auf ruhigeres Wetter im Landesinneren.

Die Fahrt verlief in gewohnter Rollenverteilung: Tine blieb die Ruhe selbst, während ich beide Hände fest am Lenkrad hielt. Während Regen und Wind noch erträglich gewesen wären, zehrten die heftigen Sturmböen massiv an den Nerven. Als wäre das nicht genug, gesellte sich nach einigen Kilometern auch noch tückische Glätte hinzu. Im Schneckentempo kämpften wir uns über 130 Kilometer – inklusive Einkaufsstopp sowie Gas- und Treibstofffassen brauchten wir dafür fast fünf Stunden.

Nun trennen uns nur noch 50 Kilometer vom Polarkreis im Saltfjellet-Svartisen Nationalpark, der hier auf etwa 680 Metern Höhe liegt. Da wir nicht wissen, ob die Zufahrt zum Polarkreiszentrum aktuell passierbar ist, legen wir hier sicherheitshalber einen Stopp ein. Die Vorstellung, bei diesen widrigen Bedingungen noch eine weite Strecke bis zum nächsten Stellplatz fahren zu müssen, ist wenig verlockend. Die Kamera blieb heute übrigens im Rucksack – bei diesem Sturm hielt sich die Lust auf Fotomotive verständlicherweise in Grenzen.

Stattdessen gibt es wieder ein kurzes Video mit den GoPro-Impressionen:

Das Video hat für sich alleine wenig Aussagekraft und dient hauptsächlich als Ergänzung zum Bericht.

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Skandinavien 2025, Tag 23 Røkland – Nordlandsporten

Unsere Reise geht weiter: Heute steht die Überquerung des majestätischen Svartisen-Saltfjellet-Nationalparks an. Das Gebirgsmassiv erstreckt sich entlang des Polarkreises vom Melfjorden bis weit über die schwedische Grenze hinaus.

Ein absolutes Highlight ist unser geplanter Stopp am Polarsirkelsenteret. Es ist ein fast schon magisches Gefühl, hier am Breitengrad $66^\circ 33′ \text{N}$ offiziell den Polarkreis zu überschreiten. Trotz des dichten Schneefalls beim Aufbruch lassen wir uns die Laune nicht verderben – auch wenn die Spannung steigt, wie sich die Straßenverhältnisse auf den 680 Höhenmetern des plateaus entwickeln werden. Doch das Glück ist auf unserer Seite: Wir kommen trotz schneebedeckter Fahrbahn wunderbar voran und genießen die Fahrt durch die tiefverschneite, fantastische Landschaft in vollen Zügen. Da wir keinen Zeitdruck haben, gönnen wir uns immer wieder kleine Pausen, um die Stille und Weite aufzusaugen.

Leider können wir am Polarkreis keinen Halt einlegen, da das Center geschlossen hat und die Zufahrt nicht geräumt ist.

Halb so wild, wir kennen die Gegend ja von früheren Besuchen. Etwas mühsam ist allerdings die Suche nach einem Stellplatz, da viele Campingplätze im Winter ihre Tore geschlossen halten. Trotz vorheriger Online-Recherche – die oft ins Leere führt, weil verlässliche Öffnungszeiten auf den Homepages fehlen – stehen wir immer wieder vor verschlossenen Schranken. So führt uns unser Weg schließlich zum Nordlandsporten, dem symbolischen Tor zum Norden, wo wir unsere heutige Tour beenden.

Das Tor in Richtung Süden.

Das Tor in südlicher Richtung.
Nordlandsporten – das Tor zum Norden. Es markiert den Übergang von Trøndelag nach Nordland, eingebettet in die Landschaft bei Smalåsen und Majavatn. Wer hier nach Norden fährt, spürt sofort: Jetzt beginnt die wahre Arktis. Ein Gänsehautmoment. Für uns ist es heute genau umgekehrt: Wir lassen den hohen Norden hinter uns und haben soeben Südnorwegen erreicht. Hier schlagen wir unser Lager für die Nacht auf.

Was wäre das für ein Knüller“, sagte ich zu Tine, „wenn wir heute Polarlichter sehen würden – und zwar genau über dem Nordlandsporten!“ Tine lachte nur und meinte schmunzelnd, Träumen sei schließlich erlaubt. Man muss dazu sagen: Der markante Torbogen über der E6 stellt selbst ein stilisiertes Polarlicht dar. Die Vorstellung, das künstliche Licht mit dem echten am Himmel in einem Foto zu vereinen, war mein absoluter Wunschtraum.

Und dann geschah das Unfassbare: Wie ihr auf den Bildern seht, wurde dieser Traum wahr. Direkt hier an der Grenze zu Nordnorwegen explodierte der Himmel regelrecht in Grün und Violett. Einen schöneren Abschied von diesem magischen Teil des Landes hätte ich mir nicht erträumen können.

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Skandinavien 2025, Tag 24: Nordlandsporten – Trondheim

Bevor wir unser Nachtlager am Nordlandsporten abbauen, stöbern wir noch ein wenig im gut sortierten Souvenirladen. Danach lassen wir uns einfach treiben – ein festes Ziel für den heutigen Tag gibt es nicht, nur die grobe Richtung: Westküste. Die Fahrt verläuft angenehm ruhig über schneefreie Straßen, was vor allem Tine sichtlich genießt. Mit jedem Kilometer Richtung Süden schmilzt die Schneedecke weiter dahin und macht Platz für die kargere Landschaft.

Unsere Route führt uns über eine ruhige Nebenstraße, auf der uns immer wieder Rentiere und andere Wildtiere begegnen. Es ist eine herrlich entspannte Fahrt ohne besondere Vorkommnisse – einfach nur die Natur und wir.

Da der beim Frühstück ausgesuchte Campingplatz geschlossen hatte, fahren wir bis nach Trondheim und übernachten dort auf dem nicht empfehlenswerten Stellplatz

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Skandinavien 2025, Tag 25 Trondheim – Lysø Camping

So schnell, wie wir gekommen sind, zieht es uns auch schon wieder fort aus Trondheim. Vielleicht lag es an der langen Zeit in der Stille der Natur, doch der Trubel der Stadt wirkt auf uns plötzlich laut und rastlos. Da auch der Stellplatz wenig Charme versprüht und zudem recht kostspielig ist, sind wir uns schnell einig: Wir ziehen weiter.

Unser nächstes Ziel ist ein echtes Highlight: die Atlantikstraße. Sie gilt als eine der schönsten Fahrtstrecken der Welt und wurde in Norwegen sogar zum ‚Bauwerk des Jahrhunderts‘ gekürt. Auf einer Länge von 8.274 Metern schlängelt sie sich seit ihrer Fertigstellung im Jahr 1989 spektakulär über das Meer.

Gegen Mittag verlassen wir die Stadt, decken uns mit frischen Lebensmitteln ein und füllen sicherheitshalber unser Gas auf. Obwohl der Tank noch halb voll ist, nutzen wir in Norwegen lieber jede Gelegenheit, da das Tankstellennetz hier dünn gesät ist. Über die E6 und die E39 geht es Richtung Westen. Wieder einmal begleitet uns eine beeindruckende Kulisse, und statt Rentieren kreuzen heute Rehe unseren Weg.

Es ist unübersehbar, dass auch hier der Frühling kommt.

Gegen 17 Uhr sind wir an der Atlantikstraße. Ich mache einige Fotos und es geht weiter zum Campingplatz.

Auf unserer Weiterreise werden wir der Atlantikstraße einen zweiten Besuch abstatten. Am Campingplatz angekommen, empfängt uns der Besitzer überaus herzlich. Dank unseres vorherigen E-Mail-Kontakts dürfen wir bleiben, obwohl der Betrieb offiziell noch ruht. Wir suchen uns ein schönes Plätzchen und genießen die vollkommene Stille.

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Skandinavien 2025, Tag 26 Lysø Camping

Wir genießen die vollkommene Stille auf dem Lysø Camping. Es grenzt fast an ein Wunder, wie wenig Menschen man hier begegnet – was kaum überrascht, da wir aktuell die einzigen Gäste sind. Fernab jeder Hauptstraße verirren sich höchstens zwei oder drei Autos am Tag hierher. Diesen friedlichen Rhythmus nehmen wir dankbar an und lassen den Tag entspannt angehen: Vormittags bringen wir das Wohnmobil auf Vordruck, bevor wir nachmittags in die urige, dramatisch schöne Landschaft eintauchen.

Der Tag verging wie im Flug. In der späten Abenddämmerung zog es mich mit Stativ und Kamera nach draußen vor das Wohnmobil. Mein Ziel: Die Stille der Nacht in Bildern einzufangen – und insgeheim hoffte ich sogar auf Polarlichter, auch wenn die Chancen hier im Süden eher schlecht standen. Doch ich hatte Glück! Für einen magischen Moment flammte das Nordlicht kräftig auf, bevor es kurz darauf wieder zu einem zarten Schimmern verblasste. Überglücklich und zufrieden packte ich meine Ausrüstung ein; mit diesem nächtlichen Spektakel hätte ich so weit südlich niemals gerechnet.

Nebenbei lasse ich die GoPro etwas mitlaufen, auch hier ohne große Erwartung, dass tolle Aufnahmen gelingen, da das Nordlicht hier im Süden nicht intensiv ist.

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Skandinavien 2025, Tag 27 Lysø Camping


Wir sind zum wiederholten Male hier und hoffen, im August für ein paar Tage zurückzukehren. Auch wenn das Wetter heute etwas schwächelt, wollen wir nicht meckern: Bisher hatten wir riesiges Glück, und der Frühling steckt hier ja noch in den Kinderschuhen. Weil es uns so gut gefällt, hängen wir den Mittwoch auch noch dran. Es tut einfach gut, das Auto mal ein paar Tage stehenzulassen.

„Heute gibt es gar nicht viel Neues zu berichten – der Tag war die perfekte Kopie des gestrigen. Ausschlafen, lesen, ein wenig an der Route feilen und nachmittags der obligatorische Spaziergang durch die traumhafte Natur.

Hier noch einige Aufnahmen von unserem Spaziergang.

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Skandinavien 2025, Tag 28 Lysø Camping

Auch der heutige Tag steht ganz im Zeichen der Gemütlichkeit. Während wir das Wohnmobil wieder auf Hochglanz bringen, lassen wir zwischendurch einfach die Seele baumeln – Tine vertieft in ihr Buch, ich beim Tüfteln an meiner Webseite. Die Stunden verfliegen förmlich. Unser nachmittäglicher Spaziergang führt uns heute über unentdeckte Pfade, auf denen wir einmal mehr über die wilde, beeindruckende Schönheit der Landschaft staunen.

An einem beschaulichen kleinen Hafen entdeckte ich einen Fischreiher. Da diese Tiere äußerst scheu sind und bei der kleinsten Annäherung die Flucht ergreifen, hielt ich respektvoll Abstand. Dank meines Teleobjektivs gelang es mir jedoch, den Moment doch noch in einer Aufnahme festzuhalten.

Auch heute meint es das Wetter wieder gut mit uns. Rückblickend hatten wir auf unserer gesamten Reise echtes Glück – von wenigen Ausnahmen abgesehen war uns die Sonne fast immer treu. Selbst die Winterstürme im hohen Norden haben wir eher als authentisches Erlebnis verbucht, denn sie gehören in Nordnorwegen einfach dazu. Ab morgen soll es zwar unbeständiger werden, aber das trübt unsere Stimmung nicht: Nach vier Nächten hier ziehen wir morgen ohnehin weiter.

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Tag 29 Lysø Camping – Gjøra Camping

Nach vier Tagen voller Ruhe und Einsamkeit lassen wir diesen idyllischen Ort hinter uns und setzen unsere Reise Richtung Süden fort. Draußen tobt ein ununterbrochenes Zusammenspiel aus Sturm und Regen – doch das trübt unsere Stimmung nicht, da wir ohnehin heute aufbrechen wollten.

In der nächsten Ortschaft füllen wir unsere Vorräte und den Gastank auf. Da für die Westküste anhaltendes Unwetter vorhergesagt ist, beschließen wir, dem Regen ein Stück weit ins Landesinnere zu entfliehen. Unser Ziel: der Vinnufossen. Bei unserer Ankunft ist von dem gigantischen Wasserfall jedoch nichts zu sehen, obwohl er eigentlich direkt von der Straße aus sichtbar sein sollte. Eine kurze Recherche verrät: Seine volle Pracht entfaltet er erst von Mai bis September.

Ich lasse mich nicht entmutigen und folge dem Wanderweg ein Stück nach oben. Ein Schild warnt davor, dass der Aufstieg im Winter auf eigene Gefahr erfolgt – eine Verantwortung, die ich bereitwillig übernehme. Belohnt werde ich an der Aussichtsstelle mit beeindruckenden Aufnahmen; allerdings nur per GoPro und Handy, da die Kamera bei diesem Starkregen lieber im Trockenen blieb.

Nach einer weiteren halben Stunde Fahrt erreichen wir gegen 18:30 Uhr unser Ziel. Doch vor Ort die Überraschung: Der Campingplatz ist bereits geschlossen. Ein kurzer Anruf bei der herzlichen Betreiberin klärt jedoch alles – wir dürfen selbstverständlich bleiben. Und so genießen wir die Ruhe als die einzigen Gäste auf dem weiten Platz.

Die Lage am Fluss wirkte idyllisch, und wir vermuteten zunächst ein kleines Freilichtmuseum direkt gegenüber. Beim genaueren Erkunden des Geländes stellte sich jedoch heraus, dass es sich um einen bewohnten Bauernhof handelte. Um die Privatsphäre der Bewohner zu wahren, zogen wir uns diskret zurück. Stattdessen genossen wir einen Spaziergang in der näheren Umgebung, fingen die herbstliche Stimmung an einem kleinen Wasserfall mit der Kamera ein und ließen den Tag schließlich gemütlich im Wohnmobil ausklingen.

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Tag 30 Gjøra Camping – Rondane-Nationalpark

Heute lassen wir uns treiben. Ohne festes Ziel steuern wir unser Wohnmobil mal gen Süden, mal nach Westen, nachdem wir gegen Mittag den Campingplatz verlassen haben. Unser großer Kompass weist langfristig Richtung Hardangervidda – jener beeindruckenden Hochebene, die mit rund 8000 km² als das größte Plateaufjell Europas gilt.

Bis wir diese karge Schönheit auf 1.200 bis 1.400 Metern Höhe erreichen, werden allerdings noch einige Tage vergehen. Wir lassen uns bewusst Zeit, denn der Weg ist dieses Mal das eigentliche Ziel. Unser Plan: Bekannte Wasserfälle im Winterkleid neu zu entdecken. Erster Stopp heute ist die Magalaupe-Schlucht bei Oppdal, wo sich der Fluss Driva spektakulär durch den Granit frisst. Doch die Erwartung auf tosende Wassermassen wurde gedämpft: Auf über 600 Metern hat die Schneeschmelze noch nicht eingesetzt. Wo wir früher Wildwasser erlebten, zeigt sich die Schlucht aktuell eher von ihrer stillen, frostigen Seite.

Wir fahren durch das Dovrefjell und den Rondane-Nationalpark, wo wir auch übernachten.

Der Rondane-Nationalpark ist bekannt für seine wilden Rentiere. Es wird geschätzt, dass ungefähr 2000 bis 4000 Rentiere in Rondane und im nahe gelegenen Dovre Naturpark leben.

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Tag 31 Rondane-Nationalpark – Aurdal

Beim Frühstück sehen wir den Norwegern beim Skilaufen zu und überlegen, ob wir noch einen Tag hierbleiben, entscheiden uns aber doch für die Weiterfahrt. Schnee haben wir nun schon genug gesehen. 

Es zieht uns weiter in den Süden. Wie gewohnt starteten wir gegen Mittag und erreichten nur eine halbe Stunde später das Tal, wo der Schnee bereits fast vollständig gewichen ist. Da sie ohnehin direkt an unserer Route liegt, bot sich ein Zwischenstopp an der Stabkirche von Ringebu an. Auch wenn wir schon mehrfach hier waren, ließen wir es uns nicht nehmen, erneut haltzumachen und eine entspannte Runde um das historische Bauwerk zu drehen. Die um 1220 errichtete Kirche ist ein echtes Juwel: Sie gehört zu den lediglich 28 erhaltenen Exemplaren ihrer Art – ein beeindruckendes Überbleibsel aus einer Zeit, in der es einst bis zu 2000 dieser Holzkirchen gab.

Nachdem wir in Gjøvik unsere Vorräte aufgefüllt und den Tank noch einmal vollgepackt haben, ziehen wir weiter. Die Strecke führt uns im Wechsel durch sanfte, liebliche Täler und über karge Gebirgskämme. Nach einer entspannten Pause erreichen wir gegen 16:30 Uhr unser Ziel: den idyllisch am Fluss gelegenen Aurdal FjordCamping.

Weiter zu Tag 32

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Tag 32 Aurdal – Øvre Eidfjord

Wie fast jeden Tag brechen wir gegen Mittag vom Campingplatz auf. Wir folgen erst einige Kilometer holprigen Schotterpisten, bevor wir auf die Straße 51 einbiegen. Während wir uns auf rund 1000 Meter hinaufschrauben, zeigt sich das fast schon gewohnte Bild: Eine dichte, weiße Schneepracht empfängt uns.

Nur eine halbe Stunde später hat uns das Tal wieder, und vom Schnee fehlt jede Spur. Es fasziniert uns immer wieder, wie rasant sich Wetter und Landschaft hier wandeln können. Wir legen einen kurzen Stopp bei einem Lebensmittelgeschäft ein, um uns mit frischen Vorräten einzudecken – hier haben die Läden glücklicherweise teilweise sogar sonntags geöffnet. Eine gute Stunde später erreichen wir einen vertrauten Parkplatz für eine Kaffeepause. Er bringt uns jedes Mal zum Schmunzeln, da er kurioserweise direkt in einen See hineingebaut wurde.

Wir setzen unsere Fahrt fort und passieren kurz vor dem Ziel den Vøringsfossen. Da jedoch gerade Regen einsetzt, verschieben wir unseren Besuch dort auf später. So erreichen wir gegen 16:30 Uhr den Sæbø Campingplatz, wo wir erneut mit einem Stellplatz samt traumhafter Aussicht belohnt werden.

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Tag 33 Øvre Eidfjord

Heute besuchen wir das sehenswerte Norsk Natursender.

Neben dem Museum erwartet uns dort ein ganz besonderes Highlight: Ein Naturfilm der Extraklasse, präsentiert auf einer der größten Panoramaleinwände Europas. Mit einer Breite von 21 Metern und einer Höhe von 4 Metern bietet die Leinwand ein nahtloses Bild mit einem Sichtfeld von 225°. Eine Produktion in dieser brillanten 12K-Qualität ist in Norwegen bisher einzigartig. An der Kasse werden wir freundlich gefragt, ob wir direkt mit der Vorführung starten möchten. Da wir zustimmen, werden wir sogleich in den Saal geleitet. Wie schon auf den Campingplätzen zu dieser Jahreszeit genießen wir auch hier das Privileg, die einzigen Gäste zu sein.

Schon beim Empfang wurden wir überaus herzlich willkommen geheißen. Sowohl im Museum als auch im Souvenirshop begegneten uns die Mitarbeiterinnen mit einer ausgesprochenen Freundlichkeit, die den Besuch für uns perfekt abgerundet hat. Wir können einen Ausflug dorthin nur wärmstens empfehlen.

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Norsk Natursender
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Tag 34 Øvre Eidfjord – Røldal

Heute ist nicht nur mein Geburtstag, nein, heute ist auch Wasserfalltag. 

Wir lassen den Campingplatz am oberen Eidfjord hinter uns und steuern eines der absoluten Highlights Norwegens an: den Vøringsfossen. Es ist ein imposantes Schauspiel, wie die gewaltigen Wassermassen 182 Meter tief von der Hardangervidda-Hochebene ins Tal stürzen. Nach einem beeindruckenden Spaziergang über die modernen Aussichtsstiege und einen urigen Trampelpfad kehren wir zum Wohnmobil zurück.

Die Weiterreise führt uns am Ufer des Eidfjords entlang durch eine Natur wie aus dem Bilderbuch. Links und rechts der Straße säumen zahllose Wasserfälle unseren Weg. Während viele davon nur über Wanderungen erreichbar wären, entscheiden wir uns heute für die komfortable Variante und steuern die Wasserfälle an, die sich direkt mit dem Wohnmobil erleben lassen.

Ein absolutes Muss ist dabei der Låtefossen. Dieser Zwillingswasserfall zieht Reisende bereits seit dem 19. Jahrhundert in seinen Bann. Mit einer Fallhöhe von 165 Metern tost er unmittelbar an der Hauptstraße 13 zwischen Odda und Røldal – unserem heutigen Etappenziel.

Hinweis: Da ich heute ein etwas ausführlicheres Video für euch erstellt habe, gibt es dieses Mal nur eine kleine, feine Auswahl an Fotos.

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Tag 35 Røldal – Sanden Såre Bobilpark

Da der Regen in Røldal einfach nicht nachlassen will, ändern wir kurzfristig unsere Pläne und streichen den geplanten Aufenthaltstag. Gegen Mittag lassen wir den Campingplatz hinter uns und steuern unser Mobil über die E134. Beim Überqueren des Haukelifjells zeigt sich Norwegen dann von seiner klassischen Seite: Die Landschaft empfängt uns – wie könnte es anders sein – in tiefem Winterweiß. 

Wir folgen weiter der Straße 9, bis wir gegen 15 Uhr den Sanden Såre Bobilpark erreichen. Der Platz liegt völlig idyllisch und ruhig inmitten eines Waldes. Da wir schon mehrfach hier waren, fühlt es sich fast wie ein Heimkommen an – wir genießen die Atmosphäre jedes Mal aufs Neue.


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Auf Wunsch, hier nochmals die Links zu den bisherigen Videos:
Die Videos haben eine Spiellänge von 2 bis 4 Minuten.
Als Kurzclips haben die Aufnahmen wenig Aussagekraft, sie dienen hauptsächlich als Ergänzung zu den einzelnen Berichten.
Hier eine Auflistung der bereits erstellten Videos:
Tag 11 Fahrt zum Nordkap
Tag 12 Fahrt vom Nordkap in Richtung Senja.
Tag 14 Richtung Senja
Tag 17 Anfahrt Senja bei Schnee
Tag 22 Innhavet zum Polarkreis
Tag 24 Nordlandsporten – Trondheim
Tag 29 Lysø Camping – Gjøra Camping
Tag 32 Aurdal – Øvre Eidfjord
Tag 33 Øvre Eidfjord
Tag 34 Øvre Eidfjord – Røldal

Tag 36 Sanden Såre Bobilpark

Heute steht ein echtes Highlight im Setesdal auf dem Plan: der Gloppefoss. Er zählt nicht nur zu den höchsten Wasserfällen der Region, sondern beeindruckt das ganze Jahr über mit seiner gewaltigen Wasserführung.

Da Tine heute Geburtstag hat, lag die Entscheidung ganz bei ihr: Wagen wir die Tour trotz des unbeständigen Regens? Nach kurzem Zögern gab sie grünes Licht, und so machten wir uns am Nachmittag auf den Weg. Wir kannten die Strecke bereits von einem früheren Besuch, doch diesmal forderten uns der aufgeweichte Boden und das Wetter deutlich mehr heraus als damals. Aber wie ich immer so schön sage: Bei Sonnenschein kann es schließlich jeder!

Die ganze Dynamik dieser Tour seht ihr im Video zum Bericht.

Das Video hat für sich alleine wenig Aussagekraft und dient hauptsächlich als Ergänzung zum Bericht.

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Tag 37 Sanden Såre Bobilpark – Seljord Camping

Bei strahlendem Sonnenschein verabschieden wir uns vom Stellplatz. Eigentlich war Regen angesagt, aber wie es scheint, ist der norwegische Wetterbericht genauso eigenwillig wie unser heimischer. Die grobe Route steht, doch heute lassen wir uns treiben: Ein paar Sehenswürdigkeiten am Wegesrand stehen auf dem Plan, und erst gegen Abend suchen wir uns einen gemütlichen Campingplatz. Unseren ersten Stopp legen wir bei dem Wasserfall ein, den wir gestern bereits erwandert haben – heute allerdings ganz entspannt von einem Aussichtspunkt aus, der nur wenige Gehminuten vom Parkplatz entfernt liegt.

Auch die zweite Sehenswürdigkeit ist ein Wasserfall.

Die dritte Sehenswürdigkeit ist das Vest-Telemark Museum Eidsborg. So sind wir heute etwas über 5 Stunden unterwegs, sind aber nur 120 Kilometer gefahren.

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Tag 38 Seljord Camping

Heute gibt es eigentlich nichts Nennenswertes zu berichten – und genau das ist das Schöne daran. Wir haben einen echten Ruhetag eingelegt, herrlich lange ausgeschlafen und genießen nun unser Frühstück mit direktem Blick auf den Seljordsvatn.

Dieser See verbirgt übrigens ein sagenumwobenes Geheimnis: Man erzählt sich, dass hier Selma lebt, ein schlangenähnliches Seeungeheuer, das angeblich sogar mit Nessie aus Loch Ness verwandt sein soll. Ein Bad im See ist im Sommer also nicht ganz ohne! Da das Wasser momentan aber ohnehin noch eiskalt ist, kommen wir gar nicht erst in Versuchung, Selma einen Besuch abzustatten.

Hier noch einige Fotos von unserem Stellplatz und der Umgebung.

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Stellplatz
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Skandinavien 2025, Tag 39 Seljord Camping – Kongsberg

Wir verlassen den Campingplatz Seljord, aber nicht ohne uns von der Seeschlange zu verabschieden.

Heute lassen wir es entspannt angehen: Nach einer kurzen Etappe von etwa 90 Kilometern erreichen wir unser Ziel, den Stellplatz in Kongsberg. Die Stadt blickt auf eine faszinierende Geschichte zurück und ist vor allem für ihr Silberbergwerk bekannt – ein Schaubergwerk, das mit seinen unterirdischen Anlagen zu einer Entdeckungstour einlädt. Wer tiefer in die Kultur eintauchen möchte, findet zudem ein Freilichtmuseum, ein Skimuseum und weitere spannende Ausstellungen.

Auf dem Weg dorthin machen wir einen Zwischenstopp an einem imposanten Wasserfall direkt an der Straße. Gleich daneben liegt eine verlassene Freizeitanlage, deren Wasserrutsche früher direkt im Fluss endete. Heute wirkt der Ort leider recht verkommen und wartet auf einen Käufer. Es bleibt spannend, ob ein neuer Besitzer diesem „Lost Place“ bald wieder neues Leben einhaucht.

Als Nächstes besichtigen wir die Stabkirche Heddal. Die Stabkirche ist mit rund 20 Metern Länge und 26 Metern Höhe die größte ihrer Art in Norwegen und liegt im Ortsteil Heddal.

Nach der Besichtigung füllen wir unsere Gasvorräte auf und steuern den Stellplatz in Kongsberg an. Dieser liegt idyllisch direkt unterhalb des Bergwerks, eingebettet zwischen einer Freizeitanlage und dem sanften Lauf des Flusses.


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Stellplatz Kongsberg
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Tag 40 Kongsberg – Langholmen Camping

Kleines Update von uns! 🚐💨

Vielleicht wundert ihr euch, warum wir schon wieder die Nase Richtung Heimat strecken. Keine Sorge, bei uns ist alles bestens! Da uns das stürmische Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht und den Besuch der Lofoten sowie Vesterålen unmöglich gemacht hat, hat sich unser Zeitplan etwas verschoben.

Statt zwei Wochen im Norden festzusitzen, haben wir uns entschieden, früher nach Südnorwegen weiterzuziehen. Das bedeutet zwar, dass wir zwei Wochen eher als gedacht wieder daheim sind, aber wir blicken schon voller Vorfreude nach vorn: In etwa 100 Tagen kehren wir im Hochsommer zurück nach Südnorwegen. Dann zeigt sich die Natur von ihrer schönsten Seite – wir zählen schon jetzt die Tage bis August!

Gegen 11:30 Uhr brachen wir in Kongsberg auf und steuerten gemächlich in Richtung Grenze. Kurz spielten wir mit dem Gedanken, die berühmte Spirale von Drammen zu besichtigen, hoben uns dieses Highlight jedoch für unsere Rückkehr im August auf. Unser Ziel, die Festung Fredriksten, erreichten wir gegen 15:30 Uhr. Obwohl die Anlage beeindruckend wirkte, sprang der Funke beim dortigen Campingplatz nicht recht über.

Kurzerhand fuhren wir einige Kilometer weiter nach Langholmen – eine gute Entscheidung! Wie so oft wirkte der Platz herrlich verschlafen und die Rezeption war verwaist. Ein kurzer Anruf bei der Nummer am Kiosk genügte jedoch: Keine fünf Minuten später checkte uns eine freundliche Dame ein und verabschiedete sich mit einem herzlichen „Meldet euch einfach, wenn ihr etwas benötigt“. Nun genießen wir die Ruhe – außer ein paar Dauercampern sind wir fast allein und blicken direkt auf den Fjord.

Während Tine einige Tätigkeiten am Wohnmobil erledigt, mache ich einen kurzen Spaziergang. Natürlich entstehen dabei auch einige Aufnahmen der wunderschönen Umgebung.

Weiter zu Tag 41

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Campingplatz
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Skandinavien 2025, Tag 41 Langholmen Camping – Bua, Schweden

Heute heißt es Abschied nehmen von unserem geliebten Norwegen. Nach einem letzten Frühstück steuern wir den Supermarkt in Halden an, bevor uns die Wahl bleibt: Die vertraute E6 oder die kurvenreiche Route 220? Da wir Letztere noch nicht kennen, entscheiden wir uns für den Umweg – und die Zeit, die wir mehr investieren, zahlt sich doppelt aus. Es wirkt fast so, als wolle sich das Land noch einmal von seiner prächtigsten Seite zeigen, während wir durch die malerische Landschaft gleiten. Kurz vor der Grenze entdecken wir noch einen letzten Wasserfall an einem kleinen Parkplatz. Das eigentliche Highlight wartet jedoch auf der Brücke: Mit einem Bein in Norwegen und dem anderen in Schweden stehen wir genau auf der Grenze und genießen diesen ganz besonderen Abschiedsmoment.

Nachdem wir die Grenze bereits zu Fuß erkundet haben, setzen wir nun auch mit dem Wagen über. Kaum auf der anderen Seite, fällt mein Blick auf eine herrlich rostige, längst stillgelegte Tankstelle. Wer mich kennt, weiß: An so einem Motiv kann ich unmöglich vorbeifahren, ohne den Auslöser zu drücken.

Nach einigen Kilometern erreichen wir die Autobahn. Es fühlt sich beinahe surreal an, nach so vielen Wochen auf kurvigen Landstraßen nun wieder über den Asphalt der Schnellstraße zu gleiten. Gegen 18 Uhr kommen wir an unserem heutigen Ziel an: dem idyllischen Wohnmobilstellplatz direkt am Hafen von Bua.

Wenn alles gut geht, sind wir morgen in Dänemark.
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Tag 42 Bua, Schweden – Korsør, Dänemark

Unsere Fahrt geht weiter: Über die Autobahn kommen wir zügig voran und erreichen bereits gegen 15 Uhr den Stellplatz im dänischen Korsør. Hier schließt sich langsam der Kreis, denn schon am zweiten Tag unserer Reise haben wir hier übernachtet. Nach einem kleinen Spaziergang durch den Hafen genießen wir die Ruhe bei einem Kaffee vor dem Wohnmobil. Abgesehen von den obligatorischen Fotos vom Platz und der Brücke lassen wir den Tag heute ganz entspannt ausklingen.

Die “Storebæltsbroen” ist eine der weltweit größten Brücken. Wer mehr über dieses Bauwerk wissen möchte, hier der Link.

Tag 43 Korsør, Dänemark

Obwohl wir schon oft auf diesem Stellplatz übernachtet haben, sind wir bisher nie dazu gekommen, den Ort selbst zu erkunden. Das wollen wir heute endlich nachholen. Am frühen Nachmittag schlendern wir in die gemütliche Innenstadt und bewundern die historischen Fassaden. Als Tine einen Secondhand-Shop entdeckt, muss sie natürlich sofort stöbern gehen – währenddessen nutze ich die Zeit, um nach schönen Fotomotiven Ausschau zu halten.

Auf dem Rückweg zum Wohnmobil decken wir uns noch mit den nötigsten Lebensmitteln ein. Nachdem der Proviant und die Schätze aus dem Secondhand-Laden sicher verstaut sind, brechen wir zur Festung auf. Die Anlage ist zwar überschaubar, aber absolut sehenswert.

Nach etwa einer Stunde hatten wir alles erkundet. Gerade als wir den Rückweg antreten wollten, entdeckte ich an einem Haus das Schild „Archiv“. Kurzerhand schlug ich Tine vor: „Lass uns da einfach mal hineingehen.“ Ein echter Glücksgriff! Die Mitarbeiterin dort freute sich so sehr über unser Interesse an der Festung und dem Ort, dass sie uns spontan eine private, inoffizielle Führung gab.

Den Abend krönte ich mit meinem obligatorischen Foto der Storebælt-Brücke. Man muss dazu sagen, dass uns hier bisher fast jedes Mal ein spektakulärer Sonnenuntergang vergönnt war. Mittlerweile ist es für mich schon zur liebgewonnenen Tradition geworden, pünktlich zur goldenen Stunde auf den kleinen Steg zu treten und die Stimmung mit der Kamera einzufangen.


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Tag 44 Korsor, Dänemark – Amelinghausen (D)

Tag 45 Amelinghausen

Heute genießen wir unseren letzten Ruhetag in vollen Zügen, bevor es morgen wieder Richtung Heimat geht. Während wir entspannt in der Sonne sitzen und uns mit unseren Stellplatznachbarn austauschen, wandern zwischendurch schon die ersten Dinge – wie Wäsche und Vorräte – zurück an ihren Platz im Wohnmobil. Ein kleiner Spaziergang zum Bäcker am Nachmittag versüßt uns den Tag zusätzlich, der bei diesem Kaiserwetter ohnehin wie im Flug vergeht.

Tag 46 Heimreise und Fazit

Wir verlassen unseren Stellplatz in der Lüneburger Heide mit einem klaren Ziel: Die verbleibenden 530 Kilometer bis nach Hause wollen wir in einem Rutsch durchziehen. Pausen sind natürlich eingeplant, aber mal ehrlich: 530 Kilometer auf deutschen Autobahnen? Die fahre ich, wie man so schön sagt, „auf einer Arschbacke“.

Ganz so entspannt wie erhofft wird es dann doch nicht, da uns kurz nach der Auffahrt direkt ein einstündiger Stau begrüßt. Danach läuft es trotz dichten Verkehrs aber zügig. Nach zwei ausgiebigen Pausen rollen wir gegen 19 Uhr zu Hause ein. Alles hat einmal ein Ende, und so schließt sich heute der Kreis unserer Winterreise durch Skandinavien.

Als wir in Erlangen aus dem Wohnmobil steigen, kitzelt uns die milde fränkische Frühlingssonne auf der Nase. Ich sehe Tine an und sage: „Was für ein Kontrast! Vor drei Wochen pfiff uns in den Weiten Lapplands noch der eisige Wind um die Ohren.


Fazit:
Unsere Winterreise in den Norden war weit mehr als nur ein Urlaub – es war ein magisches Abenteuer. Wir sahen Polarlichter am Himmel tanzen, so unwirklich schön, dass sie uns den Atem raubten. In der Stille tief verschneiter Wälder waren wir auf den weiten Straßen oft ganz auf uns allein gestellt; selbst auf den Campingplätzen genossen wir meist als einzige Gäste die grenzenlose Freiheit der Arktis.

Doch so faszinierend die winterliche Wildnis auch war, wuchs mit jedem Tag die Sehnsucht nach dem ersten Frühlingsgrün und dem Gesang der Vögel. Es zog uns nach Südnorwegen, wo uns tosende Wasserfälle und grandiose Ausblicke über Fjorde und schroffe Berggipfel erwarteten.

Während ich nun am heimischen PC durch die Fotos scrolle, empfinde ich tiefe Dankbarkeit für diese reibungslose und unvergessliche Reise. Wir sind zurück in der Gemütlichkeit unserer Wohnung – zwei Reisende mit vollen Herzen und unzähligen Erinnerungen. Draußen erwacht der Frühling, während in unseren Köpfen noch immer die stille Schönheit des Winters nachhallt.

Müsste ich mich entscheiden, ob ich die 8.500 Kilometer noch einmal auf mich nehme? Die Antwort wäre ein klares: Ja, sofort!


Hiermit schließe ich nun den Bericht
Skandinavien im Winter 2025
Tine und ich bedanken uns herzlich für euer Interesse. Es war uns eine große Freude, diese Erlebnisse mit euch zu teilen.

Update September 2025: Link zur Sommerreise

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Die Videos zu den einzelnen Berichten haben eine Spiellänge von 2 bis 4 Minuten.
Als Kurzclips haben die Aufnahmen wenig Aussagekraft, sie dienen hauptsächlich als Ergänzung zu den einzelnen Berichten.
Tag 11 Fahrt zum Nordkap
Tag 12 Fahrt vom Nordkap in Richtung Senja.
Tag 14 Richtung Senja
Tag 17 Anfahrt Senja bei Schnee
Tag 22 Innhavet zum Polarkreis
Tag 24 Nordlandsporten – Trondheim
Tag 29 Lysø Camping – Gjøra Camping
Tag 32 Aurdal – Øvre Eidfjord
Tag 33 Øvre Eidfjord
Tag 34 Øvre Eidfjord – Røldal

Nordlichter – Magie pur! ✨
Hier sind einige unvergessliche Eindrücke unserer Skandinavien-Tour 2025, als der Himmel in den schönsten Farben tanzte.

Transparenz-Hinweis: 
Mir ist wichtig, dass ihr hier echte Berichte von meinen Touren bekommt. Da ich kein gelernter Autor bin, nutze ich gelegentlich KI-Tools wie Gemini, um meine Notizen und Gedanken in eine Form zu bringen, die sich für euch angenehm lesen lässt.
Der Inhalt bleibt aber immer unser eigenes Abenteuer.

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