Wieder einmal hat es uns nach Rothenburg ob der Tauber verschlagen. Angesichts der eher trüben Wettervorhersage hatten wir kurz gezögert, ob wir das Wochenende überhaupt wegfahren sollten. Letztlich gaben jedoch der Schottenladen und eine dort bestellte Jacke für meinen Schwiegervater den Ausschlag. Ursprünglich war geplant, zu viert zu verreisen, doch da meine Schwiegereltern kurzfristig verhindert waren, machten Tine und ich uns am späten Freitagnachmittag allein auf den Weg.
Gegen 18:00 Uhr erreichten wir bei strömendem Regen den Wohnmobilstellplatz P2. Zu unserer Überraschung thronte auf dem gegenüberliegenden Busparkplatz ein riesiges weißes Festzelt, aus dem bereits laute Musik dröhnte – wie sich herausstellte, stand für Samstagabend ein Konzert der Zillertaler Schürzenjäger auf dem Programm. In der Hoffnung auf eine moderate Lautstärke steuerten wir unseren Platz an. Der Stellplatz war wie gewohnt gut besucht, bot aber noch einige freie Lücken, die sich im Laufe des Abends jedoch rasch füllten.
Ein überraschender Wetterumschwung
Den restlichen Freitagabend machten wir es uns wegen des Dauerregens im Wohnmobil gemütlich. Zu später Stunde verstummte plötzlich das vertraute Trommeln der Tropfen auf dem Dach. Zuerst dachten wir erleichtert, der Regen hätte endlich aufgehört. Das stimmte zwar – allerdings nur, weil er in dichten Schneefall übergegangen war! 🙂

Samstag, der 9.4.2022
Wie an jedem Wochenende ließen wir den Tag entspannt angehen und schliefen erst einmal aus. Schon beim Frühstück konnten wir beobachten, wie die Wolkendecke allmählich aufriss und der Sonne Platz machte. Ab der Mittagszeit verwandelte sich das Wetter schließlich in einen herrlichen Sonnentag.
Ein kurzer Blick auf den Batteriecomputer sorgte für zusätzliche Begeisterung: Er zeigte bereits wieder einen Ladezustand von 100 % an. Das war bemerkenswert, da wir am Freitagabend ordentlich Strom verbraucht hatten – unter anderem lief meine frisch installierte Infrarotheizung für über eine Stunde.
Effiziente Energieausbeute
Dank der Kombination aus unserer großzügig dimensionierten Solaranlage auf dem Dach und der zusätzlich hinter der Windschutzscheibe platzierten Solartasche flossen über 20 A Ladestrom. Diese geballte Solar-Power sorgte dafür, dass die LiFePO4-Akkus innerhalb weniger Stunden wieder vollständig regeneriert waren.


Aus Freude über so viel Energie von der Sonne nehme ich gleich noch einmal meine frisch eingebaute Infrarotheizung in Betrieb.
Warum ich eine Infrarotheizung ins Wohnmobil eingebaut habe, ist hier zu lesen. Link

Am frühen Nachmittag machten wir uns bei bestem Wetter auf den Weg, um ein wenig durch das malerische Rothenburg ob der Tauber zu bummeln. Unser Ziel war der Schottenladen, um die bestellte Jacke abzuholen. Da mein Geburtstag vor der Tür steht, nutzte ich die Gelegenheit für ein persönliches Präsent: Ein T-Shirt mit schottischem Motiv und eine Flasche Whisky wanderten in mein Gepäck.
Besonders hervorzuheben ist der Service vor Ort: Beim freundlichen Inhaber darf man den Whisky erst in Ruhe verkosten, bevor man sich endgültig für einen Favoriten entscheidet. Ein Besuch in diesem Laden ist bei einem Ausflug in das hübsche mittelalterliche Städtchen absolut empfehlenswert.
Nach dem erfolgreichen Einkauf ließen wir den Tag in der historischen Altstadt ausklingen, bevor es zurück zum Wohnmobil ging.

Glücklicherweise hatte ich heute die große Kamera dabei. Dank des leicht bewölkten Himmels und der kräftigen Frühjahrssonne boten sich ideale Lichtverhältnisse für erstklassige Aufnahmen. Obwohl ich gefühlt schon hundertmal in Rothenburg ob der Tauber war, fasziniert mich die Stadt immer wieder aufs Neue – es gibt ständig unbekannte Details und Motive zu entdecken.
Während meine Frau ausgiebig durch die verschiedenen Läden stöberte, nutzte ich die Zeit, um das besondere Licht einzufangen. Die Kombination aus historischer Architektur und der frühlingshaften Atmosphäre bot perfekte Bedingungen für meine Fototour durch die Gassen.









Fotografieren und Shoppen machen bekanntlich hungrig. In einer kleinen Nebengasse abseits des Marktplatzes gönnten wir uns daher zur Stärkung einen Döner. Wir waren mehr als zufrieden: Die Portion war reichlich und der Geschmack hervorragend – genau das Richtige nach einem langen Marsch durch die Gassen.
Den restlichen Abend ließen wir gemütlich vor dem Fernseher ausklingen. Normalerweise schaue ich deutlich weniger fern als meine Frau, aber da ich kürzlich einen Amazon Fire TV Stick installiert habe, stand einem gemeinsamen Filmabend nichts im Wege. So genossen wir unser Programm – stets begleitet von der dezenten Hintergrundbeschallung der Zillertaler Schürzenjäger, die vom Festzelt herüberwehte. 🙂
Links:
Der Schottenladen
Stellplatz
Döner
Fire TV Stick*
Solartasche*
Batteriecomputer*
Infrarotheizung*
Infrarotheizung Bericht
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