Da am Donnerstag Feiertag ist, haben wir uns den Freitag freigenommen, um ein verlängertes Wochenende am Main-Donau-Kanal zu verbringen. Unser Ziel war einmal mehr der Stellplatz „Ländle“ in Hilpoltstein. Über Instagram hatten wir erfahren, dass auch Bekannte vor Ort sein würden, die wir erst kürzlich bei Kalli kennengelernt hatten – die Vorfreude auf das Wiedersehen war entsprechend groß.
Bei unserer Ankunft am Mittwochabend war der Platz bereits gut besucht. Dennoch hatten wir Glück und ergatterten einen schattigen Stellplatz direkt neben unseren Bekannten. Da wir unmittelbar unter Bäumen standen, war ich froh, meine Solartasche eingepackt zu haben. Eigentlich hatte ich überlegt, sie über den Sommer im Keller zu lassen, da die fest installierten Module auf dem Dach in der hellen Jahreszeit meist mehr als genug Strom liefern. Doch da die Tasche zusammengefaltet kaum Platz wegnimmt, wird sie nun festes Inventar bleiben. Zwar ermöglichen uns unsere großen Akkus, auch ohne Solarenergie einige Tage autark zu stehen, aber es ist doch ein beruhigendes Gefühl, zu wissen, dass die Batterien tagsüber kontinuierlich nachgeladen werden.
Warum die Entscheidung für die Solartasche goldrichtig war:
Platzersparnis: Da die Tasche kaum Stauraum beansprucht, steht der Nutzen in keinem Verhältnis zum (geringen) Gewichtsnachteil.
Flexibilität im Schatten: Fest installierte Module auf dem Dach verlieren massiv an Leistung, sobald das Fahrzeug im Schatten steht. Mit der Solartasche kannst du die Zellen gezielt in der Sonne platzieren, während das Wohnmobil angenehm kühl bleibt.
Sicherheitsreserve: Auch bei großen Akkukapazitäten schadet ein „Erhaltungsladen“ nie, besonders wenn durch Kühlboxen oder Licht im Sommer doch mehr Energie verbraucht wird als gedacht.

Da es dieses Wochenende sehr heiß ist, halten wir uns mit Aktivitäten bewusst zurück. Abgesehen von kurzen Radtouren in den Ort für die nötigsten Einkäufe verbringen wir die Zeit entspannt im Schatten vor dem Wohnmobil.
Langeweile kommt trotzdem nicht auf, denn unsere Bekannten haben ihre zwei Hunde dabei. Es macht Spaß, mit ihnen zu spielen oder ihnen beim Schwimmen zuzusehen. Wir haben sogar das Vergnügen, auf Lilly und Tessa aufzupassen, während ihre Besitzer eine kleine Radtour unternehmen.







Gemini hat gesagt
So genießen wir den Tag bei bestem Wetter. Als die Sonne am Spätnachmittag schließlich schräg unter die Markise wandert, befestige ich den zusätzlichen Sonnenschutz – eine gute Entscheidung, da unser Eingang direkt nach Westen ausgerichtet ist.
Warum der Sonnenschutz Gold wert ist:
Privatsphäre: Neben dem Schatten bietet ein solches Netz oder Tuch meist auch einen angenehmen Sichtschutz, während man den Abend ausklingen lässt.
Schutz vor der „tiefen Sonne“: Gerade am späten Nachmittag steht die Sonne so tief, dass die Markise allein oft nicht mehr ausreicht. Ein vertikaler Schutz sorgt hier für sofortige Abkühlung im Eingangsbereich.
Klima-Management: Da der Eingang nach Westen zeigt, würde sich der Innenraum ohne den Schutz jetzt massiv aufheizen. So bleibt es im Wohnmobil auch für den Abend angenehm.

Damit unser Banner auch am Abend richtig zur Geltung kommt, habe ich hinter dem Markisenbanner ein Sonnensegel mit integrierter LED-Beleuchtung angebracht. Das Ganze entpuppte sich schnell als echter Blickfang: Viele Spaziergänger blieben bei ihrer Abendrunde stehen und fragten neugierig, wo man diesen Sonnenschutz kaufen könne. Ich erklärte ihnen gerne, dass es sich um eine Kombination aus zwei Planen handelt.
Da das Interesse groß war, verriet ich auch die Herkunft: Wir haben den Banner ursprünglich auf dem Stellplatz in Klüsserath erworben. Für alle Interessierten sind die Banner aber auch online erhältlich – den passenden Link findet ihr am Ende dieses Artikels.
Nach einem sonnigen Tag war ein spektakulärer Sonnenuntergang fast schon garantiert. Nach dem Abendessen schnappte ich mir also meine Kamera und ging die paar Meter hinter die Unterführung, um bei freier Sicht die stimmungsvolle Abendröte festzuhalten.



Am Freitagabend verlassen wir diesen schönen Stellplatz schließlich mit dem sprichwörtlichen lachenden und weinenden Auge. Das weinende Auge gilt dem Abschied von unseren Bekannten und den Hunden, bei denen wir uns sehr wohlgefühlt haben. Das lachende Auge hingegen blickt voller Vorfreude auf die nur 25 Kilometer entfernte Fahrt nach Pleinfeld.
Dort besuchen wir Verwandtschaft, die als Schausteller gerade mit dem Aufbau der Kirmesbuden für die anstehende Kirchweih beschäftigt ist. Da mein Bruder und seine Lebensgefährtin nur selten ein freies Wochenende haben, nutzen wir jede Gelegenheit für einen Besuch, wenn sie mit ihrem Betrieb auf einem Festplatz in der Nähe sind. Das restliche Wochenende verbringen wir bei langen Gesprächen am Lagerfeuer, genießen frisch Gegrilltes und lassen es uns bei kühlen Getränken gut gehen.

Als ich am späten Abend noch eine kleine Runde mit dem Fahrrad drehe, um mich etwas zu bewegen, fange ich die untergehende Sonne in einem schnellen Handy-Schnappschuss ein. Da mir das Roh-Ergebnis noch nicht ganz gefiel, habe ich zu Hause mit Lightroom ein wenig nachgeholfen.
Ich bin immer wieder begeistert, welche Möglichkeiten diese Software bietet. Auch wenn die Bearbeitung bei diesem Bild vielleicht etwas plakativ ausgefallen ist, war genau das mein Ziel: Ich wollte denjenigen, die sich bisher noch nicht mit Bildbearbeitung beschäftigt haben, zeigen, wie man mit nur wenigen Klicks eine vollkommen andere Bildwirkung erzielen kann.


Links:
Sonnenschutzsegel mit Motiv
Sonnenschutzsegel mit LED-Beleuchtung*
Solartasche*
Photoshop und Lightroom*
Hinweis: „Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.“ Links zu Produkten, welche mit einem* gekennzeichnet wurden, sind sogenannte Affiliate-Links. Wenn Sie über diese Links etwas bestellen, erhalte ich vom Händler eine kleine Provision, ohne dass sich der Preis für Sie ändert! Als Amazon-Partner ist die kleine Provision ein Ansporn für mich, weiterhin Artikel zu testen und hierüber zu berichten. Danke für deine Unterstützung meines Blogs!
