Südtirol-Tour | Tag 1: 4. Februar 2024
Der Startschuss für unsere Reise nach Südtirol ist gefallen! Da wir uns dort mit Freunden treffen, haben wir die Stellplätze vorab reserviert – bei einer Lage auf 1680 Metern und der hohen Schneesicherheit ist der Platz nämlich sehr gefragt.
Um 13 Uhr rollen wir los. Erster Stopp: Mittenwald. Dank freier Straßen kommen wir zügig voran und stehen wesentlich früher als geplant auf unserem Übernachtungsplatz. Ein entspannter Auftakt!

Da uns der Platz nicht zusagte, entschieden wir uns nach kurzer Beratung zur Weiterfahrt Richtung Sterzing. Doch dort die Enttäuschung: Der Stellplatz am Autohof war geschlossen. Auch die Suche nach einer Alternative vor Ort blieb erfolglos, da sämtliche Flächen bereits von Lkw belegt waren. Um keine weiteren Experimente zu wagen, beschlossen wir, die letzten 80 Kilometer bis zum Campingplatz direkt durchzuziehen. Ein kurzer Anruf bei Christine und Wolfgang klärte die Lage – eigentlich war ein Treffen auf der österreichischen Autobahn geplant, um gemeinsam anzukommen, doch wie so oft kam es anders als gedacht. Gegen 20 Uhr erreichten wir schließlich unser Ziel, richteten uns ein und freuten uns auf die kommenden Tage.

Montag, der 5. Februar 2024
Nach dem Frühstück erkunden wir bei einer ersten Runde den Campingplatz, gefolgt von einem ausgiebigen Spaziergang. Wir kehren rechtzeitig zurück, um Christine und Wolfgang gebührend in Empfang zu nehmen. Nachdem die beiden ihren Stellplatz bezogen und das Fahrzeug startklar gemacht haben, vertreten Wolfgang und ich uns noch einmal die Beine. Begleitet werden wir von Hündin Luna, die es kaum erwarten kann, ihr neues Revier zu erschnuppern. Den Abend lassen wir gemeinsam ausklingen und schmieden Pläne für die kommenden Tage.












Dienstag, der 6. Februar 2024
Nach dem Frühstück steht die übliche Routine an: Während Tine im Wohnmobil für Ordnung sorgt, kümmere ich mich draußen um die Technik – Grauwasser, Frischwasser und die Chemietoilette müssen erledigt werden. Die Zeit vergeht dabei wie im Flug. Um 13 Uhr brechen wir gemeinsam mit unseren Freunden zum Hotel Armentarola auf, um den weithin bekannten Obstsalat zu probieren. Unser Weg führt uns entlang der Trasse, auf der sonst Pferdeschlitten die Skifahrer zurück zum Lift bringen. Am Ziel angekommen, die Ernüchterung: Die Terrasse ist bis auf den letzten Platz besetzt. Da wir für einen Obstsalat nicht Schlange stehen wollen, spazieren wir gemütlich zurück zum Campingplatz. Bei strahlendem Sonnenschein genießen wir stattdessen Kaffee und Kuchen vor dem Mobil, bevor uns Christine am Abend mit einem köstlichen Essen verwöhnt.








Mittwoch, der 7. Februar 2024
Ein perfekter Wintertag in den Dolomiten
Wie so oft beginnt unser Tag mit einem ausgiebigen Frühstück, das wir in aller Ruhe genießen. Danach lassen wir die Seele baumeln: Ein wenig Musik, ein gutes Buch und der obligatorische Blick in die sozialen Medien gehören einfach dazu. Gegen 13 Uhr schnüren wir schließlich die Wanderstiefel für unsere tägliche Tour.
Unser heutiges Ziel ist die Capanna Alpina. Die Kulisse ist schlichtweg sagenhaft; man kann sich an den gigantischen Berggipfeln kaum sattsehen. Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen macht es richtig Freude, durch den glitzernden Schnee zu stapfen.
An der Hütte angekommen, fällt unser Blick auf einen Teil der legendären Lagazuoi-Abfahrt. Als ehemaliger Skiläufer nutze ich die Gelegenheit, meinen Freunden die Besonderheiten einer „Skischaukel“ zu erklären:
Diese spektakuläre Piste schlängelt sich vom Gipfel des Lagazuoi durch eine majestätische Felslandschaft bis hierher zur Capanna Alpina. Das Besondere ist der Abschluss: Skifahrer können sich am Ende von einem Pferdegespann bis zum Hotel Armentarola ziehen lassen, um von dort direkt wieder in das Skigebiet von Alta Badia einzusteigen.
Nachdem der Wissensdurst gestillt ist, widmen wir uns den kulinarischen Vorzügen: Kaffee und Apfelstrudel. Beides ist ausgezeichnet – besonders das großzügige Stück Strudel überzeugt durch ein tolles Preis-Leistungs-Verhältnis.
Gut gestärkt machen wir uns auf den Rückweg zum Campingplatz. Dort lassen wir den Nachmittag entspannt vor unseren Wohnmobilen ausklingen und verquatschen uns bei guten Gesprächen. Da man bekanntlich nicht hungrig ins Bett gehen sollte, werfe ich am Abend noch den Grill an. Mit einem gemütlichen Filmabend auf Netflix lassen wir diesen rundum gelungenen Tag schließlich sanft ausklingen.










Freitag, der 9. Februar
Da der Regen heute den Takt vorgibt, lassen wir es ruhig angehen und gönnen uns Schlaf bis 10 Uhr. Erst am Nachmittag zieht es uns nach draußen: Bei kühlen 3° C und leichtem Nieselregen starten wir unsere tägliche Wanderung. Tine bleibt heute im Wohnmobil; sie schont sich noch ein wenig, um nach ihrer gesundheitlichen Schlappe von gestern wieder richtig fit zu werden.
So machen sich Christine, Wolfgang, Hund Luna und ich gegen 14 Uhr allein auf den Weg. Geplant war wetterbedingt eigentlich nur eine kurze Stunde, doch die Wege sind überraschend gut begehbar. Aus der kleinen Runde werden so am Ende doch zweieinhalb Stunden an der frischen Luft. 🙂
Meine große Kamera durfte heute im Trockenen bleiben, da ich sie der Witterung nicht aussetzen wollte. Mit dem Handy und der GoPro im Gepäck bin ich aber bestens ausgestattet. Ich bin immer wieder beeindruckt, was diese kleine Actioncam leistet – selbst bei diesem grauen Schmuddelwetter liefert sie richtig sehenswerte Aufnahmen.






Samstag, der 10. Februar
Wie schon in den letzten Tagen lassen wir den Vormittag ganz entspannt im Wohnmobil verstreichen. Erst am frühen Nachmittag binden wir die Wanderschuhe. Die beste Nachricht: Tine ist wieder fit und natürlich mit von der Partie! Das Wetter zeigt sich zwar noch von seiner trüben und fast schon zu milden Seite, aber das drückt unsere Stimmung keineswegs. Die Vorfreude steigt, denn die Prognosen sind vielversprechend: Bald soll der Regen in Schnee übergehen, bevor uns ab Montag wieder die Sonne verwöhnt. Bewaffnet mit Handy und GoPro halte ich die Augen offen – denn gerade bei diesem eigenwilligen Licht warten oft die spannendsten Motive.



Sonntag, der 11. Februar
Früher Nachmittag, die Wanderschuhe sind geschnürt – es geht wieder los! Genau für dieses Winterfeeling sind wir hier. Es schneit ununterbrochen, und auch wenn wir uns für den perfekten Pulverschnee noch etwas strengeren Frost gewünscht hätten, genießen wir die schneereiche Stille. Hauptsache, der Regen ist weg! Jetzt bleibt die weiße Last endlich in den Ästen hängen und schenkt uns eine Kulisse wie aus dem Bilderbuch.
Der Aufstieg ist fordernd. Während Tine und der Rest der Gruppe nach einer Weile umkehren, packt mich der Ehrgeiz: Ich wandere noch ein Stück weiter bergauf, immer auf der Suche nach besonderen Aufnahmen. Irgendwann siegt aber auch bei mir die Erschöpfung über die Fotolust. Ich drehe ab, treffe die anderen im Tal wieder, und gemeinsam lassen wir die Tour auf dem Weg zum Campingplatz ausklingen.






Montag, der 12. Februar
Wie schon die Tage zuvor, heute das gleiche Ritual. Lange und ausgiebig frühstücken und am frühen Nachmittag geht es wieder zum Schneewandern. Das Wetter ist super, wir haben blauen Himmel und es hat zum Schneien aufgehört. Die Landschaft zeigt sich im weißen Gewand. Und so laufen wir gut gelaunt los. Erst gehen wir den Weg der Besinnung, welcher am Campingplatz entlangführt. Anschließend nehmen wir den Wanderweg entlang der Loipen. Da die Wanderung gestern für einige doch etwas anstrengend gewesen ist, vermeiden wir heute größere Steigungen.








Dienstag und Mittwoch, der 13./14. Februar
Da sich der Tagesablauf ähnelt, fasse ich die letzten zwei Tage zusammen. Wie immer geht es am frühen Nachmittag zum Schneewandern. Auch an den beiden letzten Tagen haben wir Glück mit dem Wetter. Der Himmel ist fast wolkenlos und es hat angenehme Temperaturen. Und so wandern wir auch an den letzten beiden Tagen durch wunderschöne Winterlandschaft. Am Abend wird gemeinsam zu Abend gegessen. Anschließend sitzen wir noch lange zusammen und feiern Abschied. Denn morgen geht es schon wieder nach Hause.









Hier noch einige Links zu Campingplatz, Umgebung und dem von mir verwendeten Zubehör.
Links:
Ein kurzes Video, welches die schöne Umgebung vom Campingplatz zeigt, gibt es hier. Link zu meinem YouTube Kanal.
Der Campingplatz
Die Umgebung
Capana Hütte
Zubehör:
Action Cam HERO11 Black*
und hier der Nachfolger HERO12 Black*
Fotohandy Google Pixel 7 pro*
Nikon Z30*
Viltrox 50mm Objektiv*
Fürs Fahrzeug:
Schneesocken*
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Winterabdeckung*
Amazon Fire TV Stick*
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